Türkischer Politiker sieht in Kruzifix “Bedrohung”

Die Welt schreibt:

Das Kreuz sei zudem eine “Bedrohung” für alle Nichtchristen, sagte er mit Blick auf die muslimischen Angehörigen der türkischen NSU-Opfer. Deshalb müsse das Kruzifix “sofort” verschwinden.

Erstaunlich, dass man sich vor einem Kreuz in Acht nehmen sollte. Bisher habe ich geglaubt, dass man sich von den wilden islamistischen Horden, z.B. die halbe Million Islamisten in Dhaka, die Tod den Atheisten rufen, den hunderten Selbstmordanschlägen und Heerscharen von Dschihadisten bedroht fühlen sollte – Wie man sich täuscht.

Die islamische Demokratie oder Erdogan hat Größenwahn

Erdogan hat vor Kurzem mal wieder eine Großveranstaltung abgegeben. Als Gast, der einzige anwesende Europäer, war unser Gas-Gerd anwesend.
Das Ganze war natürlich mal wieder eine Propaganda-Show für den einfachen Islam-Indoktrinierten, der sich auch über ein paar nationalistische und größenwahnsinnige Einwürfe erfreut. Man könnte jetzt über jede extremistische Äußerung herziehen, doch der Größenwahn Erdogans ist mir keine Zeile wert. Stattdessen möchte ich über die islamische Diktatur schreiben. Erdogan hat nämlich die islamische Demokratie als Staatskonzept für die arabischen/islamische Ländern vorgeschlagen. Viele Kommentatoren würden diesem Modell zustimmen, da sie der Auffassung sind, dass in den arabischen Ländern keine Demokratien nach dem westlichen Strickmuster entstehen werden.
Doch was genau ist eine islamische Demokratie? Wie verhält sie sich mit der Gleichberechtigung der Bürger oder der Religionsfreiheit? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer liberalen Demokratie und einer von der Religion bestimmten Demokratie. In einer von der Religion bestimmten Demokratie, bestimmt der Staat, das die Staatsreligion besser zu behandeln ist als die andere Religionen. Ein Angehöriger einer religiösen Minderheit ist Bürger zweiter Klasse, Wenn nicht sogar eine unerwünschte Person, die die Religiosität der Mehrheit beeinträchtigt. Besonders schlecht würde es den Atheisten ergehen, da sie die Staatsreligion anzweifeln. In einer islamischen Demokratie werden die Minderheiten nicht vor der Willkür der Mehrheit geschützt, wie es eine liberale Demokratie bewältigt.
Es ist somit kaum verwunderlich, dass in der Türkei religiöse Minderheiten von dem Staat diskriminiert und unterdrückt werden. Auch die Pressefreiheit ist unter Erdogan beschnitten. Es sitzen in keinem anderen Land so viele Journalisten in dem Gefängnis.
Erdogan möchte die islamische Demokratie nicht nur in der arabischen Welt einführen, sondern auch in Europa. Shazes Placebos lehnt die islamische Demokratie ab, da der Autor dieser Zeilen, als Agnostiker höchsten ein Mensch dritter Klasse ( das ist noch über der Klasse der Atheisten und Satanisten ) wäre.
Trotz allem befürworte ich eine islamische Demokratie in der islamischen Welt, da sie eine Verbesserung zur der jetzigen Situation führen würde. Außerdem ist eine islamische Demokratie nur eine Übergangsform zu einer liberalen Demokratie nach westlichem Vorbild. Warum? Nehmen wir uns wieder Erdogan als Beispiel. Er ist bemüht in seinem Land den Lebensstandart zu verbessern und schafft dies wahrscheinlich besser als es eine Diktatur je schaffen könnte. Dies macht er indem er die Wirtschaft liberalisiert. Somit steigt das Einkommen der Bevölkerung. Um einen noch höheren Lebensstandart zu erreichen, muss die Bevölkerung besser ausgebildet werden. Um einen dann noch größeren Lebensstandart zu erlangen, muss der Bevölkerung das beigebracht werden, was im Koran nicht drin steht, ein kritischer Geist. Je höher ein Lebensstandart oder ein Entwicklungsstand eines Landes also ist, desto weniger religiös ist die Bevölkerung ( Es sei den der Wohlstand ist nur durch den Abbau von Ressourcen entstanden ).
Eine islamische Demokratie ist somit eine Staatsform, dessen Ziel es genauso wie eine liberale Demokratie zu werden ist. Außerdem ist eine islamische Demokratie eine Staatsform, die dabei ist sich selbst aufzulösen. Das Lustige ist, dass die Islamisten, wie Erdogan, die Demokratie nur als eine Art Hilfsobjekt -„Die Demokratie ist ein Zug auf den man aufspringt.“ – für das Erreichen einer islamischen Weltordnung sehen und den Westen abgrundtief hassen, dabei sind ihr Land dem Westen anzupassen. Eine islamische Demokratie ist ein implodierender Stern, an dessen Ende ein neuer, noch heller strahlender Stern stehen kann.

Genehme und nicht genehme Provokationen

Es gibt scheinbar zwei Arten von Provokationen. Zumindest, wenn man die Reaktionen der Medien nach einem „Islam-Schmäh-Film“ mit denen nach dem Auftritt von Pussy-Riot vergleicht.
Ich möchte hiermit nicht die eine Provokation gegen die andere ausspielen. Ich möchte vielmehr die einseitige Sichtweise der Medien kritisieren.
Ich bin generell für Provokationen! Warum? Weil Provokationen gesellschaftliche Situationen, Hierarchien und Weltanschauungen in Frage stellen. Die Provokation wirkt auf die Gesellschaft wie eine Schocktherapie. Somit können sich Gesellschaften weiter entwickeln.
Warum reagieren die Medien auf das Mohammed-Video vollkommen anders als auf die Provokation von Pussy-Riot? Der Hauptgrund liegt darin, dass die Provokateure rechts statt links sind. Wäre das Ziel der Provokation die USA statt dem Islam gewesen, hätten sich die ganzen Kommentatoren, die eine Mitschuld oder gar die volle Schuld bei den Filmdrehern sehen, sich innerlich die Hände gerieben. Mich persönlich widert dieses moralische Getue und vorgetäuschte Verständnis für Mörder einfach nur an. Und wahrscheinlich fördert gerade das von dem Westen gezeigte Verständnis für den Lynch-Mob, die Islamisten am meisten.
Es gibt keine moralische Begründung für die Provokation. Es ist immer nicht nett zu provozieren. Die Provokationen in gute und schlechte zu unterscheiden ist hingegen heuchlerisch. Pussy-Riot hat nur ein Lied in einer Kirche gesungen und ein Kopte hat zusammen mit Evangelikalen einen Film über Mohammed gedreht. Es handelt sich also um Lappalien. Und wären die arabischen Länder und Russland liberale Demokratien, so wären die Provokationen nur eine kleine Randnotiz gewesen. Selbst innerhalb der wirtschaftlich aufstrebenden Türkei gab es kaum Proteste.
Das Ziel der linken Medien ist ein links-konforme Gesellschaft, die gleichgeschaltet ist, und ein Land, das eine Art Besserungsanstalt ist. Der Weg ist moralischer Rassismus, da ihre Propaganda darauf aufbaut, dass Araber oder Muslime bei womöglichen Beleidigungen zu Islamisten mutieren. Die Islamisten profitieren davon und versuchen ihre Ansichten auch in unseren westlichen Demokratien mit der Zuckerbrot und Peitsche-Methode durchzusetzen. Eigentlich wären sie ja ganz nett, doch wer den Onkel Mohammed verunglimpft ist doch selber Schuld.
Nochmals: In einer Demokratie spielt es keine Rolle welche Rasse, welche Religion, oder welche Gruppe ich kritisiere oder provoziere, weil gleiches Recht für alle gilt.

Die Islamdebatte

Den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland.“. Kann man auf mehrere Weisen interpretieren. Die erste Interpretation, die von dem aus dem Bundespräsidentenamt zurückgetretene Wulff, ist dass der Islam von Deutschen praktiziert wird. Also gehört der Islam zu Deutschland.
Nach dieser Logik gibt es aber nicht viel, was nicht zu Deutschland gehört. Genauso gut hätte man auch behaupten können, dass der Antisemitismus, der europäische Buddhismus ( der Nihilismus ) und der Nationalsozialismus zu Deutschland gehören. Somit ist diese Interpretation sinnlos.

Natürlich gehört der Islam nicht zu Deutschland. Dabei meine ich nicht die historische und die kulturelle Interpretation, in denen der Islam auch nicht zu Deutschland gehört. Sondern die demokratischen Werte, wie Meinungsfreiheit, Gleichheit und die kritische Nachfrage. Dies alles fehlt im Islam. Jetzt könnte man dagegen argumentieren, dass die wenigsten Religionen der Demokratie entsprechen. Stimmt, aber das Christentum ordnet sich dem Staat unter und versucht nicht das politische Tagesgeschäft zu bestimmen. Außerdem versucht das Christentum in Europa nicht ein eigenes Strafrecht durchzusetzen.
Dagegen kann man argumentieren, dass man den Islam gar-nicht verallgemeinern kann, weil es DEN Islam nicht gäbe. Tatsächlich verallgemeinert fast niemand den Islam, der Sufismus ist anders als der Salafismus. Doch der Sufismus spielt kaum eine Rolle. Während der Salafismus eine feste politische Größe in Saudi-Arabien ist, spielt der Sufismus keine Rolle in den islamischen Ländern. Mit anderen Worten: Der Islam wird daran gemessen, wie er sich verhält, wenn er in der Majorität ist. Und die Meinungsumfragen zu Freiheit, Gleichberechtigung von Muslimen belegen dies.

Dieses Zitat von Goebbels könnte auch von einem Islamisten stammen: „”Wenn unsere Gegner sagen: ›Ja, wir haben Euch doch früher die [...] Freiheit der Meinung zugebilligt.‹ Ja, Ihr uns! Das ist doch kein Beweis, daß wir das Euch auch tuen sollen! [...] Daß Ihr das uns gegeben habt, das ist ja ein Beweis, wie dumm Ihr seid!

Plant PI-News die Endlösung der Moslemfrage?

Vor nicht allzu langer Zeit konnte man auf der unseriösen „islamkritischen“ Web-Seite Politically Incorrect, die als Sammelstelle für religiöse Spinner, Rechtsradikale und sonstigen Verschwörungstheoretiker aus dem konservativem- und dem bürgerlichem Lager dient, welche sich hauptsächlich mit dem radikalen, militanten Islam beschäftigen, ein Programm lesen. Bei diesem Programm ging es um die Endlösung der Moslemfrage in Deutschland. Unter anderem müsse über den Islam aufgeklärt werden. Infolge dieser Aufklärung müssten alle Muslime entweder aus dem Islam austreten oder Deutschland verlassen.
Das ist natürlich großer Unsinn, da nicht alle Anhänger des Islams Fundamentalisten, die sich in die Luft sprengen wollen, sind. Es spricht auch gegen das Grundgesetz, welches diese Islamkritiker angeblich bereit sind mit der Waffe zu verteidigen.
Natürlich gibt es auch religiöse Bewegungen innerhalb des Islams, die eine Reislamisierung, -im Klartext- der Fundamentalisierung des muslimischen Kulturkreises, anstreben. Diese Bewegungen kann man als Folge des Aufeinandertreffens der moderneren westlichen Kultur gegenüber der arabischen oder islamischen Welt sehen. Als Beispiel kann man die Eroberung Ägyptens durch Napoleon und einem Zwölftausend Mann starkem Expeditionskorps im Jahr 1798, welches die Herrschaft der Osmanen beendet hat, und die Entstehung der Muslimbrüderschaft sehen.
Auch hierzulande kann man eine Islamisierung, die ich besorgniserregend finde, feststellen. So gibt es nicht wenige junge Muslime, die stark religiös sind. Sie benutzten die Religiosität als eine Art Schutzschirm oder die Religion als Identitätsfindung, die auch nicht selten zur Schau ausgestellt wird.
Als ein Beispiel kann man, die Treffen zum gemeinsamen Gebet an Hochschulen sehen.
Es gibt natürlich auch Gegenbewegungen die eine Liberalisierung anstreben z.B. „Facebook-Bewegung“.

Anders aber vielleicht noch viel besorgniserregender sind die „Islamkritiker“ aus dem PI-News-Milieu, die nicht mehr die Unterscheidung zwischen fundamentalistischen oder säkularen Moslems machen. Diese Leute benutzten die Leiden der Unterdrückten im Orient nur um ihre eigene xenophobische Haltung zu rechtfertigen.

Allerdings sollte man Sarrazin nicht verantwortlich machen. Jeder Mensch hat das Recht seine eigene Meinung zu äußern. Und die Berücksichtigung eventueller indirekter Folgen sollten kein Hinderungsgrund sein. Sonst dürfte ich meine Meinung zu dem Verhalten von Banken nicht äußern, da womöglich ein Banker sich selbst an der nächsten Laterne aufhängt.
Außerdem sagen Überreaktionen auch nichts über die Richtigkeit von Ideen aus.
So empfinden wir die Bürger- und Menschenrechte als richtig und wichtig. Die Geschichte hat uns aber gelehrt, dass Menschen für das Richtige bereit sind das Falsche zu tun. So meldete General François-Joseph Westermann (http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_der_Vend%C3%A9e):
„Es gibt keine Vendée mehr. Sie ist mit unserem Säbel der Freiheit niedergemacht worden, mitsamt Frauen und Kindern. Ich habe sie in den Sümpfen und Wäldern von Savenay begraben. Man kann mir keine Gefangenen vorwerfen. Ich habe alles ausgelöscht.“

Humanistische Kritik am Islam ist wichtig. Nichtsdestotrotz muss man radikale Spinner in die Schranken weisen.

Säkulare Moslems

Der Begriff säkularer Moslem deutetet an, dass einem die Religion doch nicht unwichtig ist und man die Menschen nach der Religion kategorisiert. Somit darf man sich auch nicht aufregen, wenn Leute fragen wie oft man betet. Wenn man schon die Herkunft mit einbringen will, sollte man doch eher sagen: „Ich bin ein säkular denkender Mensch mit Wurzeln aus dem Morgenland.“
Außerdem kann man somit die Leute austricksen. Bei dem Begriff Morgenland denken die Leute der orientalischen Sehnsucht entsprechend an Tausendundeine Nacht und nicht an Ehrenmord.