Eurovision Song Contest: Wayne interessierts?

Cascada landet beim Eurovision Song Contest mit ihrem Song auf Platz 21 mit 18 Punkten. Auch ich bin enttäuscht. Denn damit ist Deutschland nicht vor, sondern hinter Endlang. Dennoch ist es kein Grund so zu hyperventilieren, wie die Deutschen es tun. Von hinten ist Cascada doch gar nicht mal so schlecht!
Die Deutschen, insbesondere die Presse und Öko-Optimierten, leiden unter Minderwertigkeitskomplexen. Was halten die andern wohl von UNS? Warum haben sie nicht für Cascada, obwohl sie doch täglich in diesem grünen und friedvoll eingerichteten Land an biologisch hochwertigen Stängel kaut und gesunde Flüssigkeiten schluckt, gestimmt?
Zumindest der Schuldige ist schnell gefunden: Angela Merkel. Sie habe indirekt mit ihrer aggressiven, habgierigen Politik des Geld Zurückhaltens Cascada keine Chance gelassen.
Natürlich ist das alles Unsinn, weder hat Merkel Einfluss auf die Stimmabgabe beim Euro Vision Song Contest, noch hatte Cascada Aussichten auf einen Top-10 Platz. Ich kann auch nicht verstehen, warum eine Platzierung gut oder schlecht für ein Land seien soll. Gut die Punktvergabe sagt durchaus etwas über die Beziehungen zwischen manchen Ländern aus. Aber sollte das wirklich unser Maßstab sein? In erster Linie gewinnt der “Künstler” und nicht das Land.

Für den nächsten Euro Vision Song Contest sehen die Chancen wieder düster aus, wenn die Deutschen nicht ihre Selbstbewunderung und ihre pathologische Sucht nach Anerkennung ablegen. Es sei denn man lässt, bevor die nächste Blondine einen 20er+ sich abschleppt, Angele Merkel in Lederstrapsen antreten. Bei so einen abgefuckten SM-Scheiß, bleibt nur noch eine Gruppe am Fernseher – die Deutschen. Das ist dann unsere Chance.

Ein sinnloser Mord

Selbst bei einem Mord, der als “grundlos” tituliert wurde, wird versucht der Tat eine tiefere Bedeutung zu geben. So hat fast jede Ideologie seine eigene Auslegung. Die Sozialisten sehen in der sozialen Schieflage, die Islamkritiker in dem Islam und die Esoteriker in der Platzgestaltung die Ursache für den Mord.
Dabei ist die Ursache doch viel banaler – es war Mordlust. Der “Auslöser” ist doch egal. Vielleicht wurde den Mördern die Vorfahrt genommen, vielleicht hatten sie aber auch sonst einfach nur einen schlechten Tag. Es spielt auch keine Rolle, ob der Mordlust eine Ideologie übergestülpt wird. Ist etwa eine sozialistisches Motiv besser als ein Islamistisches, ein Rassistisches besser als ein Ökologisches?

Eins wird langsam immer klarer: Das europäische Modell, das auf pädagogische Maßnahmen setzt, versagt. Die Strafen haben keine abschreckende Wirkung, so dass die Täter sich ermuntert fühlen zuzuschlagen.

Noch haben wir was zu lachen

Gestern Abdend saß ich vorm Fernseher, hatte ein Bier in der Hand und war am Lachen. Bei Jauch war Steinbrück und ließ einen Kracher nach dem nächsten los. Seine Vorträge hätten halt eine große Nachfrage oder er würde immer den gleichen Preis verlangen, bis auf die Ausnahmen versteht sich.
Bald sitze ich auch vorm Fernseher, habe kein Bier und bin über die dort verbreiteten Lügen nur noch am weinen.

Türkei verteidigt sich gegen Syrien

Bei einem Granaten-Angriff der syrischen Armee gegen die Türkei sterben fünf Menschen in der Türkei. Daraufhin hat die Türkei das Feuer erwidert.
Die Türkei hat meine volle Unterstützung im Kampf gegen den Diktator Assad. Ich hoffe das die Nato nun endlich den Diktator Assad ausschaltet und damit der Weg für eine Demoktratie in Syrien frei wird.

Wo waren eigentlich die besorgten Kommentare, als Assad sein Volk niederzusetzen lies?

Der sagt doch was, was die Nazis auch gesagt haben

In einer Islamdebatte, ich habe durch Zufall in eine Islamdebatte rein-gezipt, hat Abdel Samad eine Metapher verwendet. Er verglich den Islam mit einem Kapitän, der eine Karte aus dem siebten Jahrhundert verwendet.
Darauf hin hat später, bei den Zuschauerfragen, eine Frau hysterisch davon gefaselt, dass das Schiff eine schlechte Metapher sei, da Nazis oft davon sprechen, dass das Boot voll sei.
Zum einen ist erstaunlich, was für Assoziationen manche Menschen haben, wenn es um das dritte Reich oder die Neonazis geht. Man könnte meinen, dass manche Menschen den halben Tag lang Nazisprüche sich anhören und lesen, sonst würden sie nicht auf solche absurden Gedanken kommen. Abdel-Samads Metapher hatte nun wirklich überhaupt nichts mit dem Gewäsch von den „Nationaldemokraten“ zu tun.

Der andere Gedanke der mir dabei kommt ist: Warum sollen wir nicht Wörter, die vielleicht auch im dritten Reich gesprochen wurden, benutzten? Wir essen doch auch mit Messer und Gabel. Ich fürchte, dass dies auch die Nazis im dritten Reich taten. Außerdem benutzten viele sowieso Joseph Goebbels Zitat „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ ( Das Zitat Stammt nicht von Churchill. Churchill hat gesagt, das die statistische Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland den zweiten Weltkrieg gewinnen werde, bei 0 liegt. Darauf hat Goebbels die Propagandamaschine ins laufen gebracht und Churchill dieses Zitat untergejubelt um die Glaubwürdigkeit Churchills zu untergraben. Diese Propaganda hat immer noch großen Erfolg, da viele Leute tatsächlich glauben, dass es Churchill gesagt hätte.)
Natürlich gibt es Zitate die gegen den guten Geschmack verstoßen, da die Nazis sie pervertiert haben. Dazu zählt für mich „entartet“ oder „Arbeit mach frei“.

Zum Abschluss muss ich aber noch gestehen, dass mir derbe Zitate gefallen, auch obwohl ich den Autoren hasse. Aber Wörter sind wie Wind. Jeder darf mit ihnen machen, was er will. Gut gefällt mir auch: „Es kommt auf den Zähler an und nicht auf den Wähler“ – Stalin. „Wenn ich schon intellektuell höre, geht mir mein Messer in der Tasche auf“ – Goebbels.
Und zum Abschluss ein Zitat von Churchill. Die Dame sagte zu Churchill: „Wenn ich Ihre Frau wäre, würde ich Ihnen Gift in den Kaffee schütten.“ Darauf antwortete Churchill: „Wenn ich Ihr Mann wäre, würde ich ihn trinken.“

Das Propaganda-Fernsehen

Das Fernsehen ist grausam. Das Fernsehen ist dumm. Und das Fernsehen macht Propaganda.
Ich habe versucht mir die Olympiade anzuschauen. Doch stattdessen kam eine Dokumentation über die Liebesgeschichten der Olympiade. Ich wollte schon umschalten, bis folgender Satz zu hören war: „Bei Liebesgeschichten und Olympiade fällt einem sofort 1972 ein.“. Jetzt war ich wirklich erst einmal baff. Mir, nicht Zeitzeuge, fällt zur Olympiade 1972 nur eine Sache ein, die in die Geschichte der Olympiade eingegangen ist und eine Romanze war das garantiert nicht. Nach dem ich mich wieder zu Besinnung gekommen bin, habe ich sofort umgeschaltet. Wenn schon nicht Olympia, dann finde ich vielleicht eine Doku über den Marsroboter, habe ich mir gedacht. Doch im nächsten Kanal, der bei mir 24h-Tagesschau heißt, lief SWR. Das Thema der Sendung war, ob die Industrie den Ökostrom mit zahlen muss oder wie wir sie dazu zwingen müssen oder so ähnlich. Dazu wurden drei Leute per Skype befragt wie ihre Meinung zu dem Thema sei. Der erste, ein Student, hat gesagt, dass er es eigentlich nicht sagen möchte, aber dass endlich umverteilt werden muss. Der nächste meinte, dass die Natur es sich endlich verdient hätte. Der letzte, ein Solaranlagenbesitzer konnte seinen Vorrednern nur zustimmen und fügte noch hinzu, dass es 20-30 Prozent Einspar-Potential gäbe.
Der Gedanke, dass man die Kosten einfach senken könnte, indem man die Milliarden Euro Subventionen und die bevorzugte Netzeinspeisung der erneuerbaren Energien streichen würde, hatte leider niemand.

Bei Zuschauerbefragungen stelle ich mir oft die Frage, wie es bei einer direkten Demokratie aussehe. Mir wird bei dem Gedanken, wie es bei einer direkten Demokratie laufen würde, Angst und Bange. Würde man dann noch viel schneller und noch ignoranter in den Abgrund springen?
Andererseits könnte es ja auch funktionieren. Die Politiker haben, wie sie oft beweisen, auch keine Ahnung. Doch man braucht so etwas wie neutrale und faire Medien, die keine Propaganda betreiben.

Ein weiteres Beispiel für die nicht ganz unparteiische Berichterstattung, kam erst gestern im Fernsehen. Nicht nur, dass sie einseitig über die US-Präsidentenwahl berichten, so haben sich die deutschen Nachrichten, die eigentlich besonders amerikakritisch sind, vollkommen dem simplen Niveau der US-Präsidentschaftswahlen angepasst. Dort geht nämlich im Prinzip nur darum, dass der Kandidat gewinnt, dem am wenigsten Missgriffe gelingen. Nach diesem Motto berichten die deutsche Medien fast ausschließlich von Romneys Versprechern. Am besten war, der Gesichtsausdruck der Moderatorin als sie über eine Kurzzusammenfassung des Programms der Republikaner gesprochen hat. Es hat so ausgesehen als ob sie in eine Zitrone gebissen hätte. „ … Das ist Konservative Politik …“ – Verbrecher einsperren statt laufen lassen, kein Geld für Leute, die nicht arbeiten wollen und keine Zwangsabgaben wie GEZ – „ja, Igitt!“.

Wann kommt endlich die religiöse Brustvergrößerung?

Merkel ist der Meinung, dass sich Deutschland mit einem Beschneidungsverbot zur Komikernation macht. Außerdem will sie ein Gesetz, welches die religiöse Beschneidung absegnet, einführen.
Da ich ein großer Befürworter der Modernisierung von sämtlichen Religionen bin, muss ich auf eine himmelschreiende Ungerechtigkeit hinweisen. Männer können mit der Beschneidung nämlich vor Gott Pluspunkte sammeln, während die Frauen in die Röhre gucken. Deshalb sollte es einen Geschlechterausgleich geben:
Die Weltreligionen müssen endlich als Ausgleich (Ich bin selbstverständlich nur aus religiösen Gründen dafür. Es käme mir, im Gegensatz zu den Penisverstümmlern, nie in den Sinn irgendwelche phantastische Begründungen wie eine verbesserte Hygiene auszudenken. ) die religiöse Brustvergrößerung einführen. Somit könnten auch endlich die Frauen mit breiter Brust in den Himmel einziehen.

Endlich ist er weg!

Die Entlassung Röttgens war zweifellos die einzige richtige Entscheidung. Dieser Mann hat einfach in den entscheidenden Situationen seine geistige Unzuträglichkeit bewiesen. Oder anders ausgedrückt: “So Einen lass ich doch kein Projekt mit 1-2 Billionen Euro Umfang durchführen.”
Doch mit der vorherigen Unterstützung im NRW-Wahlkampf für Röttgen, hat Merkel wieder eine (machtpolitische) Kehrtwende begangen.

Ich persönlich habe die FDP gewählt. Eine Partei, die nur damit beschäftigt ist, sich selbst zu zersetzten, kann nicht mehr soviel Schaden im Land anrichten.
By the Way: Die Kampagne („Wir wollen kein Kind zurücklassen“ …) von der Kraft habe ich als einen Angriff auf den Zustand meiner liquiden Intelligenz gesehen.

Leider habe ich Aufgrund meines abrupten Umzuges zur Zeit keine Internetverbindung und kann somit aktuell nur ab und zu das politische Zeitgeschehen kommentieren.

Volkes Meinung oder die Israelkritik von GraSS

Die Kritik an dem Gedicht von Grass ist ein Lehrstück für eine abgehobene Elite, die sich darüber aufregt, dass jemand das Ausspricht was der Großteil der Bevölkerung denkt und unterschwellig andeutet.

Natürlich ist das Gedicht von Grass zweifellos antisemitisch. Israel ist inzwischen der „Jude“ unter den Staaten. Wird Israel angegriffen, so hat Israel schuld an der Eskalation. Wehrt sich Israel und greift die Raketenstellungen an, so macht es sich mit einem Akt der Aggression schuldig.

Diese verdrehte und verzerrte Weltsicht trifft auch auf das Gedicht zu. Nicht mehr der Iran, der mehrmals die Auslöschung Israels angekündigt hat, sondern Israel, das sich wehren will wird als Gefahr für den Weltfrieden genannt.

Doch warum ist die Bevölkerung auf der Seite von den Israelkritikern? Das liegt an eben dieser Elite, die die genauen Sachverhalte nicht neutral darstellt und nicht darstellen will. Es wird über den nahen Osten meistens nur erst berichtet wenn Israel zurückschlägt. Die Raketenangriffe der Hamas finden dagegen eher selten den Weg in die Nachrichten. Dazu kommt oft die wiederholte Gleichstellung von Siedlungsbau und tödlichen Anschlägen. Den einzigen Fehler den Grass gemacht hat ist, dass er zu plump über das „Apartheidsregime“ geschrieben hat. Hätte er seine Gedankengänge milder formuliert hätte er sicher den Friedensnobelpreis bekommen.

So aber war das Gedicht selbst manchem gestandenen Antisemiten aus der Elite zu verräterisch. Die einfache Bevölkerung wundert sich hingegen, warum die Kritik antisemitisch seien könnte: Die Medien berichten doch ständig von dem Angriffsplan der israelischen Kriegstreiber und der imperialistischen Cowboys aus Amerika.

Der Durchbruch in der Energiewende?

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

Es gibt Neuigkeiten, die die Energiewende betreffen. Es ist einem führenden US-Forscher-Team gelungen einen neuen Speichertypen zu entwickeln. So wurde nach aktuellen Medienberichten ein HMAU (Hyper Minimalized Accumulator Unit) auf der Basis von Supraleiter entwickelt. Mit dieser Technologie soll es möglich sein größere Mengen elektrischer Energie zu Speichern. Ein einziger dieser kleinen Speicher ist etwa so groß wie eine Untertasse und hat unter Laborbedingungen die Kapazität von etwa 50 Mega Farad. Das entspricht der Jahresversorgung von bis zu zehn Haushalten. Experten gehen davon aus, dass die neue Technologie in zwei bis fünf Jahren marktreif seien wird.

Der leitende Entwickler Dr. Adam Sandler plant derweil schon seine nächste Sensationsentwicklung: „Der Traum der Menschheit, elektrische Energie aus einem Gewitterblitz einzufangen und zu speichern, könnte bald mit der neuen Supraleitertechnologie Wirklichkeit werden.“