Sayonara Sparkasse & Volksbank!

Ich kann es leider nicht anders als drastisch formulieren: Ich hasse überhebliche Bankberater. Somit hasse ich womöglich alle Bankberater. Ich werde nachfolgend alle Merkmale eines Finanzberaters und alle tatsächlichen Merkmale eines Bankberaters skizzieren. Anschließend werde ich daraus ein Fazit und alle relevanten Ableitungen daraus beschreiben.

Ein Finanzberater gibt mir unparteiische Tipps für die Geldanlage oder zum Erreichen eines Sparziels. Er hilft mir unnötige oder finanzielle teure Verträge aufzudecken. Außerdem hilft er mir einen Sparplan aufzustellen, falls ich in finanzielle Schwierigkeiten gerate. Sollte er mir raten Aktien zu kaufen so gibt er mir entweder Tipps zur Umsetzung. Er erklärt mir also wie ein konservatives Value-Investment aussieht und wann ich einen Ein- oder Ausstieg wagen bzw. durchführen sollte. Möchte ich mich nicht selbst um Aktien kümmern, so sollte er in der Lage sein entweder mein Vermögen gegen ein Entgelt zu verwalten oder mir einen ‘Indexfond’ zu nennen. Außerdem ist sein Verhalten zu vorkommend, nett und kompetent. Er kennt sich auf dem Geldmarkt sehr gut aus.

Ein Bankberater gibt mir ausschließlich Tipps, die seiner Bank oder ihm selbst (Provision) hilfreich sind. Meine Sparziele werden nur ausgenutzt um mir unterdurchschnittliche Produkte an zudrehen. Da wird schon mal gerne einem über Siebzig-jährigen ein Bausparvertrag angeboten (natürlich nicht ohne den alten lukrativeren Vertrag zu annullieren). Ihm sind meine teuren Verträge egal. Er möchte mir gerade unnötige und unseriöse Verträge (darunter fallen auch alle Verträge die man nicht verstehen kann) anbieten. Er will mich gerade in finanzielle Schwierigkeiten bringen, in dem er von teuren Produkten wie Auto-Finanzierung oder neue Möbel kaufen auf Kredit redet. Zum Thema Aktien bin ich zum Glück bis jetzt mit noch keinem Bankberater ausführlich durchgegangen. Ein Bankberater ist nicht freundlich, schließlich sieht er sich als Herr des Geldes. Meines Geldes! Deshalb interessieren ihn die finanzielle Realität nicht. Er braucht auch andere Angebote von anderen Banken nicht zu kennen. Viel besser dagegen kennt er sich mit den Geschäftsmodellen von Online-Banken also der Konkurrenz aus. Die ist nämlich pauschal unseriös, weil wenn sie seriös seien würde ja mindestens genauso schlecht wie das eigene Angebot seien müsse. Die gängige und allseits vorhandene Einlagensicherung für Sparvermögen unter 100.000€ kennt er nicht, es ist auch sinnlos mit ihm darüber zu diskutieren. Er ist das Gegenteil von nett und verständnisvoll. Auf die Frage wie ich für mein Renten-Alter vorsorge, habe ich geantwortet, das ich all mein Geld ausgeben möchte und ich mich für die Zukunft nicht interessiere. Darauf hin wurde ich als kurzsichtig beleidigt, nur weil ich lieber mein Geld selbst ausgeben möchte, statt in Verträge zu investieren die reiche Menschen ohne Gegenleistung noch reicher macht. Bankberater haben ein schizophrenes Programm, dass sie immer abspulen: Bausparen -> Aktien -> Altersvorsorge (Riester) -> Kreditprogramm -> kein Unterschied zwischen den Bankberatern aus machbar.

Kommen wir nun zu den folgen, die sich daraus ableiten. Nur finanziell unerfahrene oder alte Menschen werden noch zur Bankfiliale gehen und sich dort Verträge andrehen lassen. Es werden immer mehr Menschen besseren finanziellen Techniken wie Online-Banking, Paypal, Post-Identverfahren, Vergleichsportale und etc. verwenden und somit die schlechten Konditionen der Hausbanken durchschauen. Das wird zweifellos einen Einschnitt für die Banken bedeuten. Das heißt das Personal wird drastisch reduziert und die großen Finanztempel werden immer mehr verschwinden. Stattdessen werden auch im Girokontobereich bessere Angebote (mehr Bankautomaten) wachsen. Zweifellos wird es immer noch Bankverträgeverkäufer geben, da 1) der Staat eine bankenfreundliche Politik wie vermögenswirksame Leistungen, welche Bankprodukte fördert, betreibt 2) es genug unbedarfte Menschen gibt die sich Verträge auf-schwätzen lassen 3) die Öffentlich rechtlichen Medien werden eine Schutzkampagne fahren (wobei ich mir hier nicht sicher bin. Falls die Stimmung für Hausbanken, also das schaffende Kapital *hust*, zu schlecht ist, werden auch die fallen gelassen). Es wird leider auch nicht mehr unabhängige Finanzberater geben, weil diese eigentlich ausschließlich nur für Reiche Sinn macht, weil diese sich die Honorare leisten können. Alle anderen werden auf Finanzliteratur, sei es virtuelle im Internet oder in konsistenter Buchform umsteigen.

Zum Schluss meine momentaner Lieblingsvergleich: Tagesgeldkonto Hausbank 0,001 Zinsen (Fachjargon: Null-Kommerzehnprozent) , Online Tagesgeldkonto 0,008 Zinsen (davon habe ich vor zwei Wochen noch 4 verschiedene Anbieter gezählt). Das heißt bei Onlinebanken kann man aktuell 8 mal so viele Zinsen, als bei den den Hausbanken auf Geld auf das man täglich Zugriff hat bekommen. Bei 10.000 € sind das 70 € mehr in der Tasche – nicht schlecht für ein paar Fingerübungen und einem Sparziergang zur Postfiliale.

Armutsqoute – Eine statistische Spielerei

Das Handelsblatt schreibt (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/studie-leben-in-europa-jeder-fuenfte-in-deutschland-von-armut-betroffen/11125854.html):

Als armutsgefährdet gilt, wer als Einzelperson weniger als 979 Euro im Monat zur Verfügung hat. „Das ist weniger als 60 Prozent der mittleren Einkommen der Gesamtbevölkerung“ sagte ein Sprecher des Bundesamtes. Um aber Armut nicht nur am Geld zu messen, sind für diese Untersuchung die beiden anderen Prüfsteine hinzugenommen worden.

Die beiden anderen Faktoren sind Heizen und ein Auto haben. Also wer mit dem Auto ordentlich heizen kann ist nicht arm, weil man dann auch bestimmt nicht sozial ausgegrenzt werden wird.

Statistisch gesehen haben übrigens die meisten Deutschen auch mehr Arme als der Durchschnittsdeutsche.

Einwanderungspolitik Neokolonialismus, ein Gewinn für alle oder nur Sozialromantik

Es gibt im Prinzip, drei Arten von Zuwanderungsländern, wobei natürlich jedes Land tatsächlich nur eine Mischung der verschiedenen Systeme ist. Die erste ist die ungewöhnlichste Idee, der Staat bestimmt anhand persönlichen Merkmalen wie Rasse, Bildungsgrad, sozialem Hintergrund und Berufsausbildung, ob die Zuwanderung erfolgen sollte (Kanada). Die zweite ist die am meist verbreitete Zuwanderungsform, die “liberale Zuwanderung”. Das Prinzip ist ziemlich einfach, es gibt eigentlich keine Gesetze und Regeln (und wenn doch werden diese in der Regel ignoriert). Die Zuwanderer sind meistens vom Staat nicht geduldet, erhalten somit keine sozialen Zuwendungen vom Staat. Die Zuwanderer erhalten aber Jobs im niedrig-Lohn-Sektor (USOA). Die dritte ist eine soziale Zuwanderungsform, es wird Flüchtlingen oder Einwandern aus Nachbarstaaten als Gegenleistungen für die Einwanderung gleiche oder abgeschwächte Sozialleistungen, wie die für die einheimische Bevölkerung gewährt. Diese Einwanderungsform ist meiner Ansicht die fragwürdigste Einwanderungsform. Es muss ständig überprüft werden welche Ethnie oder politisch Minderheiten, tatsächlich verfolgt werden. Dabei wird auf eher mittelmäßig-recherchierte  Zeitungsartikel zurückgegriffen. Dass verschiedene Ämter zu sehr erstaunlichen Unterschieden bei dem Ergebnis eines Asylantrags kommen, sollte eigentlich jeden Befürworter dieser Praxis zu denken geben. Weil Europa eigentlich keine Flüchtlinge haben will, sich aber auch nicht als völlig kaltherzig zeigen möchte, werden gelegentlich ein paar überfüllte Schiffe aus dem Mittelmeer gefischt. Das diese Tortur, die auch noch sehr teuer ist, fast ausschließlich kerngesunde Männer wagen ist nicht verwunderlich. Diese fahren von ihren Aufnahmestellen meist direkt in West- oder Nordeuropäische Länder, wo sie sich als Asyl-suchend melden.

Statt dieser Asylpolitik, sollte man lieber auf eine liberale Einwanderungspolitik setzen, den niemand kann behaupten, dass Länder wie die Türkei oder Italien unsichere Länder sind. Die ausfallenden Asylkosten sollte man stattdessen in Häuserbau und Infrastruktur in den Nachbarländern von Krisenregionen investieren. Somit können aufgrund der geringeren Lohnkosten wesentlich mehr Menschen Hilfe erhalten. Tatsächliche Verfogte, würden dennoch nach Europa kommen, auch wenn sie dort nur einen Hungerlohn verdienen könnten.

Nun zur nächsten These: “Es handelt es sich bei dem Wettbewerb um die Fachkräften um Neokolonialismus” und “die armen Ländern würden ausgebeutet oder bluten gar aus”. Dem ist klar zu widersprechen. Die Fachkräfte arbeiten zunächst in den reichen Ländern wesentlich effizienter, weil sie die teureren Produkte herstellen. Somit ist es ein Wohlstandgewinn feststellbar. Außerdem erhalten die armen Länder dadurch Transferleistungen, weil die Auswanderer oft ihren Familien Geld schicken.

Betrachten wir nun die erste Art der Zuwanderungsform genauer. Genau genommen will man keine Weißen, keine Schwarzen, keine Araber, keine Inder. In Kanada wird immer klarer, dass der perfekte Einwanderer ein Ost oder Süd-Ost Asiat ist. Bei den restlichen Ländern sind nur die Eliten interessant. Die Asiaten sind in allen positiven Einwanderungsstatistiken vorne und in allen negativen Statistiken auf den letzten Plätzen. Es ist statistisch auch besser diese zu nehmen als beispielsweise Europäer, die benötigte Jobs annehmen könnten, weil der Europäer seine Stelle verlieren kann, aber der Asiat den gebildeteren Nachwuchs vorweisen kann. Somit ist klar, dass jedes Land um Einwanderer aus diesen Ländern, solange diese noch arm sind, intensiv werben sollte.

Statt Schleuser zu verteufeln, sollte der Staat lieber selbst Schleuser einstellen um Asiaten nach Deutschland zu schleusen.

Werden die Reichen immer reicher? Und sind Spekulationen die Ursache?

Die Reichen werden immer reicher. Stimmt das? Wenn man der Meinungslage der Medien von ARD bis ZDF und von FAZ bis TaZ glaubt, so werden die Reichen immer reicher.
Doch ich möchte nicht in das Einheitshorn blasen, sondern es genauer beleuchten.

Tatsächlich hat sich, wenn man den meisten Statistiken glauben schenkt, der Reichtum etwas zu Gunsten der Reichen verschoben, so dass die reichsten prozentual nun mehr besitzen. Mir geht es auch nicht darum nun den gewonnen Wohlstand durch Faktoren wie technologischen Fortschritt zu untersuchen, was natürlich auch sehr interessant ist. Mir geht es viel mehr um die Behauptung, dass die Reichen immer reicher werden, und zwar aufgrund von Finanzspekulationen.

Schauen wir uns einmal die reichsten 20 Menschen aus dem Jahr 2009 an:

http://www.finanzen.net/top_ranking/top_ranking_detail.asp?inRanking=83&inPos=20

Auffällig ist, dass bis auf Warren Buffett keiner der 20 reichsten Menschen durch Geldanlagen reich geworden ist.

Nun stellen ich die eine Vergleichsliste mit den 400 reichsten Amerikanern aus dem Jahr 1990 gegenüber.

Es fällt mit einem Vergleich einer aktuellen Forbes Studie auf, dass die Vermögen der Personen um den Faktor 10 etwa gestiegen sind (bei 60 % Inflation http://stats.areppim.com/calc/calc_usdlrxdeflator.php) und das als Quelle des Reichtums der Personen ein durchaus hoher Anteil durch Investment, Banking, Prival equity oder Hedge Fonds angeben wird (etwa 1/4 der Personen).
Die Reichen werden also immer reicher. Sind also Spekulationen die Ursache? Dafür muss man sich erst einmal die Berechnung des Vermögens anschauen. Die Superreichen haben (leider) nicht ihr Geld im Vorgarten vergraben, sondern ihr Vermögen besteht zu dem Großteil aus Firmenanteilen. Steigen die Werte der Firmen, so steigt auch der imaginäre Reichtum der Superreichen. Würde Bill Gates aber einen großen Anteil seiner Anteile von Microsoft verkaufen, würde dies zu einem große Kurseinbruch von Microsoft führen, so dass sein Reichtum deutlich schrumpfen würde. Übrigens hat Bill Gates schon längst clever umgeschichtet und lässt sein Vermögen von Michael Larson, einem Value-Inverstor verwalten.
Somit kommen ich auch zum Schluss: Die Superreichen spekulieren nicht sondern, investieren. Sie spekulieren nicht auf den Goldpreise, den polnischen Zloty, Hotelprojekte in Pjöngjang oder auf die Kontaktaufnahme mit Außerirdischen. Das soll natürlich nicht heißen, dass man mit so etwas nicht sau-reich werden kann.
Die Superreichen investieren ihr Geld in konservative, langfristige Projekte, wie Coca-Cola, McDonalds, Wal-Mart und Berkshire Hathaway. Das erklärt auch warum die Reichen, immer reicher werden: Die Armen und Dummen haben ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto und bezahlen Lagergebühren für Goldbaren, oder schlimmer noch sie Spekulieren mit Dingen von denen sie keine Ahnung haben, haben einen Dispositionskredit oder machen Daytrading. Die Reichen hingegen investieren konservativ und langfristig und bleiben cool bei Vermögensschwankungen. Es ist somit kein Wunder, dass die Reichen immer reicher werden, während dessen die Mehrheit der Bevölkerung von Anleihen und Aktien keine Ahnung hat. Es bleibt ein ungeschriebenes Gesetz, dass die reichsten 10% zu jeder Zeit fast alles Besitzen, während die Mehrheit mehr oder weniger vom allgemeinen Lebensstandart abhängig ist. Ich bin überzeugt, dass Umverteilungsmaßnahmen nichts ändern werden, vielleicht wird es den ein oder anderen Umverteilungsmilliarder mehr geben, aber an der 10% Regel ändert sich nichts. Aus dem einfachen Grund, dass die Reichen einfach viel besser mit Geld umgehen können als die Armen.

Das Pullverfass ist am explodieren

Der syrische Bürgerkrieg, dem bereits über 150.000 Menschen zum Opfer gefallen sind, weitet sich immer weiter aus. Nun haben die Islamisten Mossul, eine Stadt so groß wie Dortmund, erobert. Das könnte ein weitere Schritt für einen noch viel größeren Krieg sein, ein Kampf zwischen sunnitischen Fanatikern und dem Rest der arabischen Welt, ein Krieg der vergleichbar mit dem 30-jährigen Krieg ist.

Mysteriöser Weise hat die Eroberung Mossuls niemand vorhergesagt. Selbst regionale Mächte, wie die Türkei, wurden überrumpelt, so dass z. B. sie ihr Konsulat nicht evakuieren konnten. Ähnlich wie die WDR-Wetter-Experten das Unwetter, indem sieben Menschen umkamen, nicht vorhersagen konnte, scheitert eine ganze Reihe Nah-Ost-Experten.
Mir erscheint es aber zu simpel, den Amerikanern, insbesondere Bush für seine Kriege oder Obama für seine Tatlosigkeit, als Schuldige anzusehen, denn diese Kriege beruhen im wesentlichen auf ganz anderen Grundlagen. Zum einen sind es religiöse Konflikte, die während der Zeit der Diktaturen nicht verarbeitet werden konnten, hohen Geburtenraten, die für genügend Nachschub und Existensfrust (Jouth Bulk-Theorie) sorgen und undemokratischen und illiberalen Verhalten der Gesellschaft. Es ist müßig zu phantasieren, was passiert wäre hätte Obama 100.000 Mann nach Syrien geschickt oder hätte Bush 100.000 Soldaten weggelassen. Der syrische Bürgerkrieg ließ sich nicht verhindern, genauso wie der irakische Bürgerkrieg vor paar Jahren nicht verhindert werden konnte.

Bizarre Wahltaktik der Parteien

Sehr mysteriös sind die Wahltaktiken, der einzelnen Parteien:
So ist Beispielsweise die CSU für weniger EU, ob wohl die Schwesterpartei CDU für mehr EU ist. Die CDU machte Wahlwerbung mit Angela Merkel, die überhaupt nicht zu Wahl stand.
Doch am Interessantesten ist immer noch die Wahlwerbung der SPD:

Wahlplakat der SPD Quelle welt.de

Ist die SPD nun plötzlich konservativ geworden? Nein, es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür: Das Wahlplakat war nicht für die Wähler. Dahinter steckt der Plan die Konservativen Deutschen anzusprechen, damit Merkel Schulz als Präsidentschaftskandidaten der EU-Kommission vorschlägt. Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? War da nicht mal ein Stock-steifer liberal-konservativer Präsidentschaftskandidat, der von der SPD vorgeschlagen wurde?

Zum Wahlergebnis: Es ist erstaunlich das uns Hanseln, wie der Chefredakteur der Zeit, De-Lorenzo, der vor lauter EU-Begeisterung gleich zweimal seine Stimme abgegeben hat, die Vorzüge Europas erklären wollen. Und es ist noch erstaunlicher, wie blass und argumentationslos die Pro-EU-Euro Gemeinschaft ist. Warum gibt es Dänemark, Island und Norwegen noch? Sie sind doch genau, dass Gegenteil von dem, was beim Euro so gut seien soll, sie sind nämlich klein.

Die Narrheit hat einen Namen “Europawahl”

Ich werde nicht wählen gehen:

1. Das Europa-Parlament ist ein Spaßparlament.
2. Ich bin für keine Partei, bzw. keine Partei überzeugt mich. Die FDP liegt bei meinem Wahl-O-Mat-Ergebnis wieder ganz vorne. Doch ist sie für mehr “Europa”. Ich will aber das Gegenteil. Die AFD hat somit ein besseres Wahlprogramm. Mich überzeugt aber folgendes nicht: Es soll in sieben Jahren die Hälfte aller EU-Beamten abgeschafft werden. Das ist gar nichts und würde bei einer “Machtergreifung” (Die im Spaßparlament nicht möglich ist) zu Überhaupt nichts führen. Denn aus einer Halbierung in sieben Jahren werden schnell, Sieben Beamte in 14 Jahren. Es steht auch nirgendwo wofür die übrigen 25.000 EU-Beamten gebraucht werden. Abschreckend ist auch die nähe zu Putin und die Ablehnung des TTIP. Das TTIP ist das einzige Gute was die EU auf den Weg bringen könnte, und die AFD lehnt es ab.
3. Ich legementiere keine Wahl, in der ich Wähler zweiter Klasse bin (eine Deutsche Stimme hat nur ein Zehntel der Wertigkeit eine Luxemburgischen Stimme). Das empfinde ich noch schlimmer als die Bedeutungslosigkeit der Wahl.
4. Es geht nur um eins: Die gewaltigen Futtertröpfe, denn jeder EU-Abgeordneter bringt seinen eigenen kleinen Trupp “Mitarbeiter” mit. Deswegen wird egal, wie die Wahl ausgeht, es immer so interpretiert werden, dass man die Politiker braucht, ja geradezu wählen muss.