Amerikas Präsidenten

Foto: AP Quelle: NZ Netzeitung GmbH

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Die Amerikanischen Präsidenten sind bekannt für ihre weitreichenden Fehlentscheidungen.

So hat 1999 Bill Clinton den Weg für den Kasino-Kapitalismus an den Börsen mit der Entscheidung, den Glass-Steagall Act komplett aufzuheben, geebnet. Als ob das noch nicht gereicht hätte, hat Clintion jedem Amerikaner ein eigenes Haus versprochen. Die gierigen Spekulanten nahmen diesen Aufruf dankend entgegen. Somit wurde die US-Imobilenkrise vorprogrammiert.

Bereits der nächste US-Präsident George Walker Bush sorgte insbesondere mit dem Einmarsch der US-Army im Irak und Afghanistan für die nächsten großen Fehlentscheidungen. So starben in Folge dieser Kriege allein hundert Tausende. Millionen Menschen wurden vertreiben. Der politische Nutzwert dürfte allerdings äußerst gering sein. Außerdem wurden mit diesen Kriegen die Staatsverschuldung wieder angetrieben (unter Clinton wurde ein Haushaltsüberschuss erreicht).

Der jetzige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama scheint der US-Präsidentenlinie treu zu sein. So wurde eine gewaltiges Haushaltsdefizit in den Jahren 2009 und 2010 erreicht. Auch die gigantischen Pakete um die Wirtschaft anzukurbeln laufen ins Leere. Ein Grund dafür könnte darin liegen, dass inzwischen ein Großteil der amerikanischen Produktion in den Süd-Ost-Asiatischen Raum gewandert ist (unter anderem China, Bangladesch, Indien, Vietnam, Indonesien und Pakistan). Da wo nichts mehr ist, kann auch nichts mehr gefördert werden.
Der Schuldenabbau wird höchstwahrscheinlich nur mit einer hohen Inflationsrate gelingen können.

Die nächste Fehlentscheidung wird bald sicher kommen. Die Vorschuß-Lobeeren für den Friedensnobelpreis müssen noch zurückgezahlt werden.

Natürlich darf man auch nicht von dem europäischen finanzpolitischen Stalingrad, dem Euro, und dem panisch-deutschen Atomdesaster, dass Milliarden vernichten wird, ablenken.
Nur wer soll eigentlich noch in einer Welt, in der alles aus den Fugen geraten ist, Ordnung schaffen. Eine alternativlose Merkel mit Sicherheit nicht.

Ich fasse einmal alle aktuellen weltweiten Probleme zusammen:
Wir haben eine Bankenkrise, westliche und japanische Staatsschuldenkrisen, eine arabische Welt, dessen Erwartungen bald schon enttäuscht werden, in Aufruhr, dazu noch ein paar aufsässige von Testosteron gesteuerte Regierungen, ein paar vorprogrammierte Spekulationsblasen und einen panisch-deutschen Atomausstieg.
Die Zutaten für einen Weltkrieg liegen bereit. Es fragt sich nur wer aus ihnen einen Kuchen backen wird.

(Artikel vom 2011-10-21)

Dieser Artikel wurde erschien auch auf Primavera: http://www.primaverablog.de/2011/10/23/amerikas-prasidenten-ein-gastbeitrag-von-shazes-placebos/

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