Denn der Westen hat immer schuld!

Egal welcher Fasson, die Leute sich zugehören, ob Rechtsextreme, Linksextreme, Wutbürger, Moralmenschen, säkulare Moslems oder radikale Moslems, sie geben dem ominösen Westen die Schuld für alles.

Dabei können die Leute, die gerne den Westen oder die USA kritisieren, einfach die bloße Existenz des Westens nicht akzeptieren. Die Hauptgründe für den Hass auf den „Westen“ liegen, in der Freiheit, dem Reichtum, der Macht und dem Liberalismus. Die Freiheit und Liberalität des Einen erzeugt Unzufriedenheit bei dem der in Unfreiheit leben muss. So sind es Frauen in patriarchalischen oder religiösen Familien, die sich häufig über die Schlampen, die mit jeden Sex haben, aufregen. Reichtum und Macht erzeugt immer Neid. Die Macht der Vereinigten Staaten macht die militärisch unbedeutenden Staaten, z.B. Deutschland, neidisch.
Um mit der Überlegenheit des Westens mithalten zu können, Flüchten die Hasser und Neider in die Moral und in die Verschwörungstheorien. Auf die Verbrechen des Westens wird auch gerne mit dem Vergrößerungsglas geschaut.
Nun ist es unmoralisch Sex zu haben oder das Exekutieren Bin Ladens ist eine gemeine Verletzung der Souveränität des Staates Pakistan, der in manchen Regionen nur noch als failed state zu bezeichnen ist.

Aber, die „Kritiker des Westens“ können sich beruhigen. So stehen sie in einer langen erfolgreichen Tradition mit bekannten Persönlichkeiten. So bezeichnete Sigmund Freud Amerika als einen Fehler. Im Gegensatz zu den meisten heutigen Kritikern war Sigmund Freud somit aber ehrlicher.
Einer der Fehler Amerikas war wahrscheinlich die klassenlose Gesellschaft gegenüber Europa, in der ein Tellerwäscher ein Millionär werden kann. Zwar haben sich Europa und die USA angeglichen, dennoch hätte ein Steve Jobs in Deutschland wahrscheinlich erst einmal einen Doktor fälschen müssen um Apple aufzubauen. Der Gedanke dieser klassenlosen und individuellen Gesellschaft, ist den Anhängern des Kollektivs immer noch ein Dorn im Auge. So werden die Republikaner oft als die Bösen dargestellt, weil sie auf die Mentalität, das ein Tellerwäscher ein Millionär werden kann, setzen und somit die Stimmen auch vieler armer Menschen, die hoffen irgendwann auch mal reich zu werden, setzen. Ich kann sie verstehen und bin aus dem selben Grund gegen die Umverteilung. Denn wenn ich reich bin möchte ich auch nicht meinen Reichtum in sinnloser Umverteilung opfern müssen.

Ein neuere Gruppe der Westenkritiker sind die säkularen Moslems. Diese geben dem Westen die Hauptschuld an der Rückständigkeit der islamischen Kultur. Sie bezeichnen die Islamisten als die Marionetten des Westens. Greift der Westen bei Diktatur ein, so würde der Westen offensichtlich eine Politik betreiben, die dafür sorgt das die Gesellschaft sich islamisiert oder der Westen interessiert sich nur für die Ressourcen. Greift der Westen nicht ein, so unterstützt der Westen Diktaturen um zu verhindern das sich die Gesellschaft demokratisiert und um die guten Handelskonditionen, die er durch den Diktator besitzt nicht zu verlieren.
Der Westen kann aber eines somit nie, die Sympathie gewinnen.
Dennoch vergessen diese Kritiker gerne, dass auch sie der ominöse Westen sind. Denn wer nicht von der Hand in den Mund leben will, muss sich mit den Produkten des Westens arrangieren. Und wer Produkte konsumiert, der unterstützt den Westen, egal ob amerikanische, chinesische oder türkische und algerische.

Ein weiteres Beispiel für die Substanzlose Kritik ist der ehemalige amerikanische Präsident Bush, der Wegen Abwägungsentscheidungen als Massenmörder dargestellt wird. Gehasst wird dabei eigentlich die Macht der vereinigten Staaten. So hat Kim Jong-il, als er einen Brief von Clinton erhalten hat, drei Tage Freudenfeste abhalten lassen. Es wurde ein Treffen vereinbart. Doch der darauffolgende Präsident Bush hat es abgesagt. Vielleicht hätte sich bei einer Annäherung der USA und Nord Korea, Nord Korea sich geöffnet. Vielleicht hätte Kim Jong-il seinen weicheren älteren Sohn und nicht den jüngeren Sohn, den er für sein Ebenbild hält, als Nachfolger bestimmt. Dennoch mache ich Bush nicht für seine Abwägungsentscheidung verantwortlich, denn bei einer Annäherung hätte man auch mit einem absolut faschistischen und mörderischen Regime kooperieren müssen.

Edit: Ein weiteres Beispiel für den Antiamerikanismus:
http://www.welt.de/vermischtes/article13796789/Amerika-Hass-wird-deutschem-Taeter-zum-Verhaengnis.html
Tja, jetzt kann man abwarten wieviele Jahre der Idiot weggesperrt wird. Die USA haben im Gegensatz zu der sozial-romantischen-deutschen Judikative, eine Rechtssprechung die auch Strafen vorsieht und die Angabe, das Inland zu hassen, wirkt sich nicht strafmildernd aus.

Buchkritik „Mein Abschied vom Himmel“ von Hamed Abdel-Samad

Für gewöhnlich schreibe ich keine Buchkritiken, aber dieses Buch muss man selbst als Leser irgendwie verarbeiten:

Wer bei dem Titel Mein „Abschied vom Himmel“ ein sachliches Buch über den Islam erwartet, der wird enttäuscht. Das Buch ist eine Autobiographie.

Das Buch ist sehr lebendig und sehr detailliert geschrieben, so dass der Leser das Gefühl hat als Voyeur dabei gewesen zu sein. Die zentralen Fragen des Buches, sind die Fragen über das Gottesbild. Also: Wer er ist Gott? Was will er? Wie kann ich ihn erreichen oder finden? Allgemeiner könnte man formulieren, dass Abdel-Samad auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Er kann niemanden, der die Antwort kennt, finden und deckt stattdessen Widersprüche auf und versucht vor sich selbst zu fliehen.

Abdel-Samads Welt ist eine sehr düstere Welt, obwohl es durchaus schöne und komische Momente gibt. Das Beeindruckendste am Buch ist die schonungslos ehrliche, sachliche und mutige Erzählweise über das Erlebte und seine Gefühle. Er beschreibt unter anderem wie er als Kind vergewaltigt wurde, sein erstes Mal, seine sexuelle Erregung gegenüber mehreren Kindern und seinen Aufenthalt in den Psychiatrien. Dabei ist er in der Lage in wenigen Sätzen geniale Sozialkritik, nicht zu verwechseln mit dem Gutmenschengewäsch, über gleich drei verschiedene Kulturen treffend zu schreiben. Er bricht mit seinem Buch gleich mehrere Tabus über Sexualität, Religion und Politik in der arabischen Welt. Das Buch verursachte Kontroverse Diskussionen in Ägypen, wobei der eine Teil der Leser das Buch und den Autor als unislamisch verteufelt und der andere Teil (hauptsächlich junge und/oder gebildete Menschen) das Buch gut finden.

Ich persönlich finde das Buch beeindruckend. Beeindruckend ehrlich. Beeindruckend traurig. Absolut Lesenswert!

 

Über Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad wurde 1972 in einem Dorf in der Nähe zu Kairo geboren. Er hat in Ägypten Fremdsprachen und in Deutschland Politikwissenschaften studiert. Bekannt geworden ist er mit seinen Büchern „Mein Abschied vom Himmel“ und „Der Untergang der islamischen Welt“ und durch die beiden Staffeln der satirischen Deutschlandreise „Entweder Broder – Die Deutschland-Safari“ mit Henryk Broder.

Hamed Abdel-Samads sprachliche Fähigkeiten, sein phänomenales Gedächtnis und sein introvertiertes Grübeln sind für ihn gleichzeitig ein Segen und ein Fluch.

Ein frohes Fest!

Jedes Jahr gibt es eine Zeit, in der wir besinnlich sind. Wir erhalten und verteilen Geschenke, saufen uns in den Rausch und schlagen unsere Alten, die sich darüber beschweren warum sie Bügeleisen zu Weihnachten bekommen haben, zusammen. Genau dies ist Weihnachten.

Aber Weihnachten ist auch mehr. Es ist die Zeit der Vergebung. Es ist die Zeit in der realistisch denkende Menschen Idealisten, korrupten Politikern, Gutmenschen und Linkspopulisten und sonstige Wixxer und Spinner ihre Untaten verzeihen und auch wir selbst erhalten für unsere eigenen Schweinereien Vergebung. Also versuche  ich auch etwas Nettes zu schreiben.

Liebe Leute, für euren Dachschaden könnt ihr ja nichts. Und es tut mir Leid, dass ich mich das ganze Jahr über euch lustig gemacht und euch beleidigt habe…

Nein, ich mach nur einen Scherz. Erlich gesagt tut es mir gar nicht leid. Es war’n riesen Spaß und ich würde es wieder genauso machen.

Also, Merry Chrismas ihr Motherfucker!

P.S. Für den Männergestank im Text kann ich nichts. Ich bin halt einfach nur gut drauf.

Der grüne Netzstrom – Ein Gedankenexperiment

Zuerst möchte ich einmal klarstellen, dass ich nicht grundsätzlich gegen erneuerbare Energien bin. Ich befürwortete eine maßvolle Nutzung dieser Technologien. Doch glaube ich nicht, dass diese Energiegewinnung schon jetzt für einen Großteil der Energiegewinnung geeignet ist.

Ich kann mir es einfach nicht vorstellen wie es genau funktionieren soll. Die Wind- und die Sonnenenergie sollen einen Großteil der Energie liefern.
Dabei versuche ich in einem Gedankenexperiment mir vorzustellen, wie ein Stromnetz von sagen wir mal 20% Wind und Sonnenenergie funktioniert. Es sind nicht mal die Stromleitungen, -die kann man ja bauen- die mich skeptisch machen. Es ist die Unberechenbarkeit. So haben beispielsweise alle Windkraftanlagen zusammen eine Leistung von über einem dutzend Kernkraftwerke, aber bei Windflaute kommt es auch schon mal vor, dass nur eine Leistung von einem halben Kernkraftwerk erreicht wird. Außerdem ist man nicht in der Lage die Energie zu speichern, da die Pumpspeicherwerke zu geringe Kapazitäten haben. Also bräuchte man sehr viele Gaskraftwerke, die schnell reagieren könne und die sich am besten automatisch regulieren können. Solarenergie macht leider keinen Sinn. Bei den ganzen Milliarden an Subventionsgeldern kommen nur ca. 2 % Sonnenenergie raus. Da wird dem ein oder anderen der Spaß an dem grünen Strom bei der Stromrechnung vergehen.
Es ist zwar erstaunlich, aber Biomasse ist noch ineffizienter als Solarenergie, da die Photosynthese bei Pflanzen für Zellentwicklung nur einen sehr geringen Wirkungsgrad hat (maximal 1%-2%). Bei Solarenergie kommt man unter Laborbedingungen mit Konzentratorzellen auf immerhin 40%. Solarzellen sind aber wiederum für unsere Breitengrade zu ineffizient und vor allem viel zu teuer.

Der grüne Spaß wir bald ein Ende haben. Er wird entweder an physikalische Grenzen oder an preisliche Grenzen stoßen. Die vielen tausend Jobs die entstehen sollen, werden eher kaputt gemacht. Die subventionierten Solar-Unternehmen gehen pleite und Stromkonzerne entlassen Mitarbeiter (http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article13751018/RWE-Tausende-Stellen-sollen-wegfallen.html). Und der immer wieder als bald kommend deklarierte Technologiesprung ist ein Witz.
Das ist so als ob ein General im ersten Weltkrieg gesagt hätte: „Kameraden, haltet noch ein bisschen aus! Bald kommt der Technologiesprung. Dann haben wir V2-Raketen und Atombomben.“

Ein Blender? Nein, ein Schauspieler!

Für die allermeisten kam der Fall des Guttenberg überraschend. Doch schon längst hat er für den nüchternen Beobachter seiner Maskerade erledigt und seine darunterliegende Fratze entblößt.
Es gab von Anfang an zwei Gruppen; die Einen haben ihn vergöttert, die Anderen haben ihn gehasst. Ich, als eher Rechter konnte den Karl, nie richtig leiden. Ob ich sein Gebaren verabscheute oder ob mir seine Visage einfach nicht gefiel, kann ich nicht genau sagen. Ich habe mir immer nur eine Frage gestellt; Warum lieben die Menschen diesen Selbstdarsteller?
Gut formulieren und fein reden konnte er wahrlich gut. Doch was hat er erreicht, um ihn zu lieben? Ein Adliger, der sich gern mit seinem Truppen filmen ließ; so war seine Rolle.
Doch die eigene Arroganz wurde ihm zum Verhängnis. Statt seine Fehler einzugestehen, log er das Volke an und musste dennoch gehen.
Und wieder war es seine Gier nach einer politischen Bühne, die ihn nicht warten lies. Er wollte zurück und schrieb ein abscheuliches Buch. In diesem schimpfte er auf seine alten Freunde und droht eine neue Partei zu gründen. Um nicht als radikaler Spinner verschrien zu werden, sollte sich diese zur Existenz Israels bekennen. Was ein absurder und heuchlerischer Plan. Als ob Israels Existenz zur Frage stünde.
Aber selbst eine Partei zu gründen, war für diesen Menschen zu viel der Arbeit. So ließ er seine Kontakte spielen und wurde EU-Kommissionsberater für Internetfreiheit. Gewechselt hat er nur seine Maske und seine Rolle, geblieben ist der selbstherrliche Geist. Ohne die Wimper zu zucken, beantwortete er die Frage, wie man das Kopieren fremder Gedanken im Internet bestrafen solle, kühl damit, dass er die Freiheit des Internets zwar schätze aber, dass es für diesen Bereich auch die Gesetzte gelten müsse. So ist er halt. Man wartet schon auf seine nächste Rolle des Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg.

FDP. Eine Partei vor dem Implodieren

Die FDP Führung hat den Mitgliederentscheid knapp mit 54% zu 44% gewonnen. Doch das eigentlich Dilemma ist die Ideenlosigkeit und die Konzeptlosigkeit wie die liberalen Grundlinien in der Praxis umgesetzt werden sollen. Sätze wie, „Der Liberalismus fordert, alle Macht, also auch die der Mehrheit, zu begrenzen.“, hören sich gut an helfen aber bei konkreten Entscheidungen nicht weiter.
Selbst die Basis ist nicht fähig über Sachfragen, wie die Abstimmung über den ESM, sich Meinungen zu bilden und nimmt an dem demokratischen Prozess nicht einmal teil.
Der einzige Kitt, der das ganze FDP-Gebäude noch zusammenhält, ist die Angst vor dem vorzeitigen Machtverlust im Bundestag. Diese Partei ist nicht mehr zu retten.

Der einzige Gewinner ist der Rebell Schäffler. Er hat es geschafft einen Großteil der Abstimmenden, also der noch lebendigen FDP, auf seine Seite gegen die FDP-Führung zu bringen. Ein europaskeptischer Kurs, der freiheitliche Werte vertritt, wäre vielleicht der einzige Weg wieder an Profil zu gewinnen.

Der Jahresvorblick, eine Prognose Teil 1

Wer kennt sie nicht? Diese Jahresrückblicke. In denen wird die alte Suppe von gestern vorgekaut. Da ich dem Leser unterstelle, dass er sich noch bestens an das vergangene Jahr und die wichtigsten politischen Ereignisse erinnern kann, z.B. der Fall Guttenberg oder der arabische Frühling, werde ich eine Prognose für die nächsten Jahren wagen. Dabei werde ich die aus meiner Sicht wichtigsten politischen Entscheidungen und Themen behandeln.

Arabischer Frühling

Der Arabische Frühling, also die Facebook-Generation, welche sich zur Demokratisierung und Liberalisierung bekennt, ist gescheitert. Die Revolten haben ausschließlich islamistische Mehrheitsverhältnisse hervorgebracht. Wobei Länder wie Marokko, Jordanien und Tunesien eher Stabil bleiben, so ist die Lage in Ägypten, Libyen, Jemen und Syrien unklar. Für Ägypten wäre gegenüber den Salafisten die bessere Lösung, wenn die Muslimbrüderschaft mit dem Militär eine neue Diktatur-Konstruktionsgebilde bilden. Bei Libyen und Syrien wird schon von gescheiterten Staaten gesprochen. Für Syrien wage ich keine Prognose. Jedenfalls wird das Weltgeschehen die Entwicklungen in der arabischen Welt weiter beschäftigen.

China – Ein globaler Player

Die Volksrepublik ist so etwas wie eine geldpolitische Sowjetunion. Es gibt dabei aber mehrere Fakten zu berücksichtigen. China hat eine Bevölkerungsanzahl die 4,2 mal so groß als die von den USA ist. Das Bruttosozialprodukt ist aber um ca. 29 Prozent geringer als das von den USA. China wird bei der Wirtschaftsleistung die USA garantiert überholen. Jetzt fangen aber schon die Abers und Wenns an. Chinas Wirtschaft wird nicht ewig wachsen, da die chinesischen Löhne steigen und schon in den Küstenregionen nahe bei den niedrigen Löhnen mancher Regionen in den USA liegen. Für höhere Löhne muss Chinas Wirtschaft innovativer werden. Außerdem fangen mit dem Wirtschaftlichen Aufstieg viele Probleme erst an. So wächst, paradoxer Weise, bei einer wirtschaftlichen Entwicklung auch immer die Unzufriedenheit. Beispielsweise erhöht sich die Selbstmordrate.
China hat demographische- (eine über-alternde Gesellschaft) und Umweltprobleme. So schrumpfen die landwirtschaftlich nutzbaren Gebiete.
Besondere Beachtung hat die besonders rücksichtslose und opportunistische Ressourcen-Politik der Volksrepublik, die unter anderem durch die vielen finanziellen Rücklagen möglich sind.
Die größte Sorge des Westens ist es bei Kaufangeboten für Rohstoffe übergangen zu werden. So hat man besondere Angst vor einem Abkommen zwischen den Ölländern und China, also Öl gegen Waren, denn China besitzt einen Großteil der seltenen Erden und die Golfregion besitzt einen Großteil an dem Ölvorkommen.

Energiewende

Die Energiewende ist im Grunde falsch. Europa braucht mehr Kernenergie um die Strombedürfnisse zu decken. Sicher liegt die weit entfernte Zukunft in erneuerbaren Energien. Die Energiewende hat viele falsche Annahmen als Grundlage:
Übertriebene Angst vor atomaren Unfällen, angeblicher Technologiesprung, sinkender Strombedarf.
Dazu stehen die benötigten Stromnetze lange nicht bereit. Man weiß nicht was man mit der überschüssigen Energie machen soll, weil nicht genügend Speicherkapazität vorhanden ist. Dazu kommen Stromschwankungen.
Außerdem treiben falsche Subventionen, den Strompreis in die Höhe. Das Projekt droht politisch zu scheitern.

Euro-Krise

Die Eurokrise ist noch lange nicht überstanden und bring ordentlich Konfliktpotential mit sich. Es bleibt auch die Frage, was genau ist eigentlich die Euro-Krise? Eine Staatsschuldenkrise oder eine Bankenkrise? Vielleicht gibt es in dieser Frage kein Entweder sondern nur ein Sowohl-als-auch. Allerdings bin ich der Ansicht, dass die Probleme der Staatsfinanzierung dominieren und nicht mit einem Ende der Bankenkrise verschwunden sind.

Das war der erste Teil der Jahresvorschau. Man wird feststellen das viele Themen mit einander verknüpft sind.