Die Bundespräsidentenfrage – Ein Kompromiss

Seit geraumer steht die Bundespräsidentenfrage im Raum. Damit ist aber nicht die aktuelle Diskussion ob Wulff im Amt bleiben soll gemeint (Meine Meinung dazu ist, dass bei der Untersuchung noch mehr enthüllt werden wird. Denn sonst hätte Wulff nicht so übertrieben reagiert. Außerdem habe ich keinen Augenblick seinen Worten und seinem Mienenspiel in der Fernsehverteidigung geglaubt. Dass Wulff übrigens keine Verteidigung in der Presse widerfährt, liegt daran, dass er bei den Linken als Christdemokrat unbeliebt ist, weil er als Politiker Bundespräsident wurde, und weil er bei den Konservativen und Intellektuellen wegen dem Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ unbeliebt ist. Die Konservativen finden den Satz dumm, weil sie der Meinung sind, dass in der Historie [vor 45] kein Klang eines muslimischen Furzes in Deutschland vernommen wurde und die Intellektuellen können mit diesem einfachen Satz einfach nichts anfangen.)
Nein es ist die Frage gemeint was aus dem Amt des Bundespräsidenten wird. Darf ein Politiker Bundespräsident werden? Muss er oder sie vorher nicht seine Würdigkeit beweisen? Womit? Wer entscheidet wer kandidieren darf? Muss ein Präsident, wenn er vom Volk gewählt werden darf, nicht mehr Macht ausüben können? Ist das dann nicht gefährlich?
Es gibt auch noch kritischere Stimmen. Sind 30 Millionen Euro jährlich nicht zu viel Geld? Schafft man dieses nutzlose Amt nicht besser ab?

Ich selbst sehe mich eher im Kreise der Letzteren. Doch es bietet sich ein Kompromiss:
Das Amt des Bundespräsidenten besteht (fast) ausschließlich aus dem Repräsentieren des deutschen Volkes und verlangt einen aufstrebsamen Geist. Andererseits kostet es dem deutschen Volk jährlich viel Geld. Es gibt eine gute und kostenlose Alternative. Gibt dieses Amt dem Guttenberg auf Lebenszeit. Somit ist jedem geholfen. Guttenberg ist macht-hungrig und sucht eine neue Betätigung. Er ist ein Profi. Er ist beliebt, beherrscht das politische Geschäft bestens – die Legislative higegen eher weniger –  und ist somit für den Job sehr geeignet. Die Presse, insbesondere die Boulevardpresse, würde sich freuen. Und wenn er den Job kostenlos macht, kann sich das Volk über eine finanzielle Entlastung freuen.

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