Eurokrise – Die Sprache des Grauens

Der Euro ist nicht gerettet. Es ist – im Gegenteil- schlimmer denn je. Über der Krise hängt der Satz Kauders „Jetzt wird in Europa Deutsch gesprochen“. Wie diese Sprache genau aussieht und sich anhört konnte man gestern Abend bei Maybrit Illner sehen und hören. Da haben alle zwar Deutsch gesprochen, doch es haben sich nicht mal zwei gefunden die sich wirklich verstanden haben.
Ein weiterer Eindruck der haften bleibt ist, dass die EU aus allen Beteiligten das Schlechteste raus holt. So war es nicht verwunderlich, dass die Moderatorin die meiste Zeit jegliche Kontrolle über die Diskussion verloren hat. Sie wirkte ein wenig wie Merkel. Sie hat es ausgesitzt und auf Selbstheilung gesetzt.
Einen bleibenden schlechten Eindruck hat vor allen Dingen der Europapräsident und SPD-Politiker Schulz hinterlassen, denn ich vorher eher als sympathisch eingeschätzt hatte. Andauernd hat er dazwischen gequatscht und wurde gegen dem slowakischen Ökonom und Vorsitzenden der liberalen Partei „Freiheit und Solidarität“ Sulik ausfallend, als er ihn schäbig nannte.
Herr Schulz so wird’s nichts mit der Rettung.

Der Einzige oder vielmehr die Einzige, die noch Souveränität und Kompetenz ausstrahlt ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch kann sie es schaffen, die EU zu retten? Die größte Sorge der Deutschen ist, einen zweiten Versailler Vertrag erfüllen zu müssen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s