Die Überbevölkerung – stupide Panikmache

Es gibt kein Thema, dass ich für weniger dumm, misanthropisch, rassistisch und nervtötend finde als die ewige Überbevölkerungsdiskussion. Die Kritiker der Weltbevölkerung möchten entweder eine stabile (Anm. der Redaktion: Gründeutsch nachhaltige) Weltbevölkerung oder eine signifikant kleinere Weltbevölkerung.

Warum interessieren sich die Kritiker so stark für die Weltbevölkerung? Die Ursachen könnten verschieden sein. Die Weltbevölkerung erhöht sich seit 1960 alle 12 Jahre um ca. eine Milliarde. Der Zuwachs hört sich somit sehr hoch an. Doch einem Mathematiker fällt sofort auf, dass am Anfang, mit ca. drei Milliarden Menschen, diese Steigung höher ist als heute bei sieben Milliarden Menschen. Tatsächlich soll die Weltbevölkerung ihr Maximum in diesem Jahrhundert erreichen. Um dies zu wissen reicht es vollkommen aus Wikipedia zu benutzten – dass Leute, die vorgeben sich mit diesem Thema zu beschäftigen, aber nichts davon wissen ist auszuschließen. Warum fordern diese Weltbevölkerungs-Kritiker etwas, was sowieso eintreffen wird?

Es geht nicht um die Menschen. Es argumentiert niemand, dass bei weniger Menschen, die Arbeitslosenquote sinken könnte. Nein es geht immer darum, dass der Mensch als ein Ressourcenvernichter dargestellt wird. Er verbraucht jährlich x Barrel Öl, y Liter Wasser, z Zentner Lebensmittel, gamma kWh Strom und delta Kubikmeter CO2. Nach dieser traurigen, misanthropischen Weltsicht ist natürlich jeder Mensch schon fast einer zu viel.

Nimmt man die Lebensmittel als Beispiel wird der Schwindel deutlich. So können mit Lebensmittel mindestens 10 Milliarden Menschen versorgt werden. Wenn man den Unsinn mit dem Biosprit, Bioethanol, Biogas und Bioanbau weglässt und dazu in Russland großflächig das Weideland zum Anbau nutzt, können garantiert noch mehr Milliarden Menschen sich versorgen. Und faktisch verbessern sich die Anbaumethoden immer weiter, so dass in der Zukunft noch viel mehr Menschen sich mit Nahrungsmittel versorgen können.

Heute im philosophischen Quartett (fragt mich nicht warum ich das geguckt habe) wurde wieder diese Frage besprochen. Der Nanowissenschaftler Prof. Gerd Ganteför war der Ansicht, dass die Klimakatastrophe nicht eintreffen wird, da der anthropogene Klimawandel auch positive Effekte habe. So weit bin ich voll seiner Meinung. Doch dann erzählt er, dass die steigende Weltbevölkerung das akutere und wichtigere Problem wäre. Natürlich ging es wieder nicht um die Menschen, z.B. wie schafft man es die passende Anzahl von Schulen für die steigende Bevölkerung zu bauen, sondern um die CO2-Billanz. Um die Weltbevölkerung zu stabilisieren, soll der technologisch hochentwickelte Westen den dritten Weltländern die neusten konventionellen (Kohle, Kernenergie) Kraftanlagen bauen, da durch den günstigen Strom (statistisch Korrelation zwischen Stromverbrauch und Geburtenrate) die Geburtenrate sinken würde.

Der andere Gast Frank Schätzing (Autor) war gar der Meinung, dass alle Spezies gleichwertig wären. Geht es also darum den letzten Blauwal oder ein Dutzend Menschen zu retten würde Schätzing sich womöglich für den Blauwal entscheiden.

Wenn dies die höchste deutsche Intelligenz seien soll, bleibt einem nur noch übrig „Armes Deutschland!“ zu sagen.

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Das Betreuungsgeld – Eine Religiöse Frage?

Die Fragen über die Einführung des Betreuungsgeldes (gemeint ist Erziehungsgeld) und über den Kita-Ausbau lassen sich leicht beantworten. Man nimmt seine eigene Lebensweise, erklärt diese für die Beste und sagt der Staat soll diese fördern. Da Aufgrund der modernen Lebensweise der Wunsch nach einem Kita-Ausbau überwiegt (Pro: Frauenfreundlich, Kinder von sozial Benachteiligten erhalten so etwas wie eine Erziehung, gut für die Integration, gut für die Wirtschaft). Demnach lässt sich die Frage für den Kita-Ausbau vs. Betreuungsgeld leicht beantworten.

Doch die Frage ist bei weitem nicht so simpel zu beantworten. Denn die Frage: Wer erzieht mein Kind? – hat eine traditionelle, religiöse Komponente. Die Fragen „Wie erziehe ich mein Kind?“ oder „Zu wem erziehe ich mein Kind?“, sind absolut persönliche Fragen, die jeder mit seinem Gewissen oder Gott abklären sollte.

Natürlich gibt es auch Ausnahmefälle, z.B. Eltern, die nicht in der Lage sind ihre Kinder zu erziehen. Diese Kinder müssen von dem Staat gezielt gefördert werden.

Es ist Unsinnig von dem Staat zu fordern nur ein Modell zu fördern, da jedes Modell seine Schwächen und Stärken hat. Deswegen bin ich dafür beide Modelle gleichmäßig zu fördern (Ich finde auch, dass die Kitas ausgebaut werden sollen). Der Staat soll sich neutral verhalten.

Volkes Meinung oder die Israelkritik von GraSS

Die Kritik an dem Gedicht von Grass ist ein Lehrstück für eine abgehobene Elite, die sich darüber aufregt, dass jemand das Ausspricht was der Großteil der Bevölkerung denkt und unterschwellig andeutet.

Natürlich ist das Gedicht von Grass zweifellos antisemitisch. Israel ist inzwischen der „Jude“ unter den Staaten. Wird Israel angegriffen, so hat Israel schuld an der Eskalation. Wehrt sich Israel und greift die Raketenstellungen an, so macht es sich mit einem Akt der Aggression schuldig.

Diese verdrehte und verzerrte Weltsicht trifft auch auf das Gedicht zu. Nicht mehr der Iran, der mehrmals die Auslöschung Israels angekündigt hat, sondern Israel, das sich wehren will wird als Gefahr für den Weltfrieden genannt.

Doch warum ist die Bevölkerung auf der Seite von den Israelkritikern? Das liegt an eben dieser Elite, die die genauen Sachverhalte nicht neutral darstellt und nicht darstellen will. Es wird über den nahen Osten meistens nur erst berichtet wenn Israel zurückschlägt. Die Raketenangriffe der Hamas finden dagegen eher selten den Weg in die Nachrichten. Dazu kommt oft die wiederholte Gleichstellung von Siedlungsbau und tödlichen Anschlägen. Den einzigen Fehler den Grass gemacht hat ist, dass er zu plump über das „Apartheidsregime“ geschrieben hat. Hätte er seine Gedankengänge milder formuliert hätte er sicher den Friedensnobelpreis bekommen.

So aber war das Gedicht selbst manchem gestandenen Antisemiten aus der Elite zu verräterisch. Die einfache Bevölkerung wundert sich hingegen, warum die Kritik antisemitisch seien könnte: Die Medien berichten doch ständig von dem Angriffsplan der israelischen Kriegstreiber und der imperialistischen Cowboys aus Amerika.

Warum der Arbeiter- und Bauernstaat zum Scheitern verurteilt ist

Bekanntermaßen hat es bis jetzt kein sozialistischer Staat geschafft, die soziale Gerechtigkeit, von der immer wieder gesprochen wird, umzusetzen. Es gibt genau zwei Erklärungen, warum die Sozialisten, welche die Gleichheit der Gesellschaft anstreben, scheitern:

Die erste Erklärung ist, dass ein System der sozialen Gleichheit unmöglich umzusetzen ist. Die andere Erklärung ist, dass die Menschen, welche für die soziale Gleichheit eintreten, einfach zu dumm sind, um diese einzuführen

Der Durchbruch in der Energiewende?

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

Es gibt Neuigkeiten, die die Energiewende betreffen. Es ist einem führenden US-Forscher-Team gelungen einen neuen Speichertypen zu entwickeln. So wurde nach aktuellen Medienberichten ein HMAU (Hyper Minimalized Accumulator Unit) auf der Basis von Supraleiter entwickelt. Mit dieser Technologie soll es möglich sein größere Mengen elektrischer Energie zu Speichern. Ein einziger dieser kleinen Speicher ist etwa so groß wie eine Untertasse und hat unter Laborbedingungen die Kapazität von etwa 50 Mega Farad. Das entspricht der Jahresversorgung von bis zu zehn Haushalten. Experten gehen davon aus, dass die neue Technologie in zwei bis fünf Jahren marktreif seien wird.

Der leitende Entwickler Dr. Adam Sandler plant derweil schon seine nächste Sensationsentwicklung: „Der Traum der Menschheit, elektrische Energie aus einem Gewitterblitz einzufangen und zu speichern, könnte bald mit der neuen Supraleitertechnologie Wirklichkeit werden.“