Warum der Arbeiter- und Bauernstaat zum Scheitern verurteilt ist

Bekanntermaßen hat es bis jetzt kein sozialistischer Staat geschafft, die soziale Gerechtigkeit, von der immer wieder gesprochen wird, umzusetzen. Es gibt genau zwei Erklärungen, warum die Sozialisten, welche die Gleichheit der Gesellschaft anstreben, scheitern:

Die erste Erklärung ist, dass ein System der sozialen Gleichheit unmöglich umzusetzen ist. Die andere Erklärung ist, dass die Menschen, welche für die soziale Gleichheit eintreten, einfach zu dumm sind, um diese einzuführen

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3 Gedanken zu „Warum der Arbeiter- und Bauernstaat zum Scheitern verurteilt ist

  1. Die erste Erklärung ist, dass ein System der sozialen Gleichheit unmöglich umzusetzen ist.

    Du vermischt in deinem Artikel Gerechtigkeit und Gleichheit, so scheint es.

    Soziale Gleichheit lässt sich relativ einfach umsetzen. In der DDR zum Beispiel waren 99% der Menschen gleich. Gleich arm nämlich. Diese Art von Gleichheit erreicht jedes sozialistische Regime mit spielender Leichtigkeit.

    Natürlich gibt in diesen Diktaturen auch immer eine korrupte Herrscherklasse, denen es besser geht. Aber diese Gruppe war in der DDR nicht so groß. Vor allem war ihr Abstand zur Normalbevölkerung eher gering. Ein Honecker lebte relativ bescheiden.

    Das muss man immer bedenken, wenn der linke Mainstream permanent behauptet, dass „die Schere zwischen Arm und Reich“ angeblich immer weiter auseinandergehen würde.

    Wenn die Schere wirklich auseinander geht, ist das durchaus positiv. Das heißt in einem Staat wie der DDR oder Kuba nicht anderes, als das endlich ein paar Menschen reicher werden. Im Idealfall werden das dann immer mehr. Am Ende erreicht man dann Zustände wie in Deutschland, wo alle Menschen ein extrem hohes Niveau erreichen. Im Vergleich zur Weltbevölkerung.

    Ein Niveau das immer weiter wächst. Denn das Bild der nach beiden Seiten auseinanderstrebenden Schere ist nicht korrekt. Das untere Messer der Schere geht selten nach unten. Die „Armen“ werden gar nicht ärmer. Sie werden nur nicht so schnell reich wie die Reichen.

    • Danke! Ich habe explizit soziale Gleichheit statt sozialer Gerechtigkeit geschreiben, da man mir sonst noch vorwerfen könne, dass ich für eine Oligarchie bin. Dann würde ich im letzten Satz auch alle hilfsbereiten Entwicklungshelfer etc. für dumm erklären. Deswegen erschien mir die beiden Begriffe, die im Sozialismus das Selbe bedeuten, zu vertauschen die bessere Lösung. (Für mich ist ein System gerecht, dass alle Bürger gleich (Judikative) behandelt. Und das tun gerade sozialistische Länder nicht.) Da muss ich mir noch eine bessere Lösung überlegen.

      Bei der Verteilung des Reichtums (z.B. GINI-Index) hast du absolut Recht. Ein höherer GINI-Index bedeutet nicht, dass die Armen Hunger leiden oder weniger Geld haben. Bestes Beispiel ist China, der GINI-Index wurde zwar größer, der Anteil der Hunger-leidenden Bevölkerung aber wurde geringer.

      • Ja stimmt. Hayek hat mal einen schönen Essay über „soziale Gerechtigkeit“ geschrieben. Kannst ja mal googlen. Das mit dem Gini-Index hast du schön auf den Punkt gebracht. Genau so sehe ich das auch.

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