Die Niederlage oder die Sucht des Spielens

Ich möchte niemanden die Schuld für die Niederlage geben. Aber Löw hat einen Murks mit der Aufstellung betrieben! Wie kann man gleich zwei Lauffaule (Pomes und Podolski) aufstellen? Und warum hat er noch Schweinsteiger spielen lassen? Dass man trotzdem in der ersten Hälfte Druck aufgebaut hat, spricht für die Stärke des Kaders.
Doch warum hat man die Mannschaft, die vor allem offensiv gegen Griechenland geglänzt hat umgebaut? Aus Angst?
Nein. Löw ist in die Glücksspielfalle getappt. In jedem Spiel hat er uns mit einer neuen gewagten Aufstellung überrascht. Der Erfolg gab ihm recht und die Presse ließ ihn hochleben. Jedesmal schien Löw die passende Antwort für den richtigen Gegener gefunden zu haben. Ein Sieg nach dem Anderen. Löw war das Genie, dass uns jedesmal mit einem neuen Geniestreich überrascht hat. Er begann immer selbssicherer zu werden. Für jede Taktik des Gegners hatte er eine Gegentaktik parat.
Dann hat Löw die Kontrolle verloren – er musste etwas riskieren – koste es was es wolle. Jetzt kam Italien. Anstatt einfach die besten Spieler aufzustellen – die mühelos die Italiener besiegt hätten -, vertraute Löw seinem taktischen Können und verzockte damit den möglichen Titelgewinn. Seine prompte Begründung der Niederlage beweist sein schlechtes Gewissen.

Jetzt sollte man aus seinen Fehlern lernen und einen Italiern als Trainer holen.

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Balotelli, Balotelli!

Da habe ich kaum Balotelli kritisiert, schiesst er Deutschland ab.
Was aber war das bitte für eine komische Aufstellung? Löw hat Deutschland um seine Offensivstärke beraubt. Und wie im Spiel zuvor gab es 2 Abwehrschnitzer. Wobei das Erste besonders ärgerlich war.
In der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit hat man dann schließlich die Nerven verloren.

Endlich ein Gegner oder nieder mit den Memmen!

Deutschland gegen Italien. Endlich ein interessante Begegnung. Doch die Warmduscher und Opportunisten maulen aufgrund der Stärke des Gegners nur rum: „England wäre mir lieber gewesen…“ .etc. Natürlich kann man auch EM werden, indem man nur gegen Gurkentruppen wie  z.B. die Pleitegriechen spielt. Doch was wäre dann der EM-Titel wert? Nein zwangläufig sollen die Besten gegeneinander spielen. Wer dann verliert ist eben nicht der Beste, also auch kein würdiger EM. Nebenbei erwartet uns endlich ein spannendes Spiel und wir haben mind. eine Rechnung mit den Italienern zu begleichen.
Das ganze Gejammere ist außerdem so absurd, da man vor den Italienern keine Angst haben muss:
Die schaffen es nicht mal den müden Engländern innerhalb einer 60-menutigen Dominazphase einen reinzuschenken, da deren Stürmer zehn Minuten braucht um einen Ball anzunehmen. Italien hat mich bis auf zwei Spieler nicht vom Hocker gerissen. ( Der eine ist Buffon und der andere nicht der Stürmer. )
Mein Tipp: Deutschland gewinnt 3:0!

Europa – die Besserungsanstalt

Geht es Ihnen auch so wie mir? Seit dem der Euro eingeführt wurde und Europa so in einem Streich befriedet wurde, bin ich ein ganz anderer Mensch.
Vor der großen Währungsunion, man sollte eigentlich von dem Zeitpunkt 0 sprechen, wäre ich gerne in Polen eingefallen oder wäre gerne im Stechschritt um den Eifelturm marschiert. Nun will ich nicht einmal mehr einen Schwulen oder einen Neger diskriminieren. Selbst Frauen belästige ich nicht mehr sexuell. Stattdessen habe ich nun das Bedürfnis den nächsten Wald abzuholzen um nachhaltige Windkraftanlagen zu errichten oder einem Migranten Deutsch beizubringen.
„Ohne den Euro gibt es kein Europa.“ Das sagte Merkel und hat verdammt noch mal Recht. Doch ich fürchte es gibt einen Haufen Spalter. Nehmen wir das ehemalige Jugoslawien als Beispiel. Die haben doch bewiesen, dass sie keinen Sinn für eine obervölkische Gemeinschaft haben. Oder Österreich-Ungern.
Das es aktuell so viel Zwist zwischen den EU-Ländern insbesondere den Euro-Ländern gibt, lässt sich mit der rapiden Entwicklung erklären. Man hätte es langsamer angehen sollen. Nämlich zu erst nur Deutschland, dann Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen, BeNeLux, Frankreich. Später hätte man vielleicht auch Russland dazu holen können.
Trotz der kleineren Reibereien, sollte man die EU nicht zu stark kritisieren. Es sollte auch mehr statt weniger Europa gewagt werden. (Das ist günstiger Weise auch die Lösung für die Krise).
Es soll -leider- inzwischen Deutsche geben, die wieder die D-Mark haben wollen. HHHAAAAALLLLLLLLLOOOOOOO? Lieber die D-Mark als den Euro??? Die spinnen doch. Die DM würde doch auf-ge-wert-et. Das wollen wir doch nicht!

Der Geburtsfehler der Demokratie

Die Demokratie hat einen gewaltigen Geburtsfehler. Es ist falsch, dass Politiker die Schwachstellen der Demokratie sind. Der Fehler liegt viel mehr im falschen Demokratieverständnis der Bürger.
Um diese These verständlich zu machen gehe ich kurz auf den Ursprung der Demokratie ein: Die Demokratie ist enstanden um die Macht der Adeligen zu begrenzen. Heute geht es im wesentlichen nur darum, das Beste für sich selbst rauszuholen. So verwundert es nicht, dass die Politik lieber Wahlgeschenke verteilt, anstatt langfristige Entscheidungen zu treffen und wird auch noch von dem Bürger dafür belohnt.
Diese Haltung führt zweifellos in die Verarmung und Abhängigkeit, wie die aktuellen Schuldenprobleme der meisten Demokratien zeigen.