Europa – die Besserungsanstalt

Geht es Ihnen auch so wie mir? Seit dem der Euro eingeführt wurde und Europa so in einem Streich befriedet wurde, bin ich ein ganz anderer Mensch.
Vor der großen Währungsunion, man sollte eigentlich von dem Zeitpunkt 0 sprechen, wäre ich gerne in Polen eingefallen oder wäre gerne im Stechschritt um den Eifelturm marschiert. Nun will ich nicht einmal mehr einen Schwulen oder einen Neger diskriminieren. Selbst Frauen belästige ich nicht mehr sexuell. Stattdessen habe ich nun das Bedürfnis den nächsten Wald abzuholzen um nachhaltige Windkraftanlagen zu errichten oder einem Migranten Deutsch beizubringen.
„Ohne den Euro gibt es kein Europa.“ Das sagte Merkel und hat verdammt noch mal Recht. Doch ich fürchte es gibt einen Haufen Spalter. Nehmen wir das ehemalige Jugoslawien als Beispiel. Die haben doch bewiesen, dass sie keinen Sinn für eine obervölkische Gemeinschaft haben. Oder Österreich-Ungern.
Das es aktuell so viel Zwist zwischen den EU-Ländern insbesondere den Euro-Ländern gibt, lässt sich mit der rapiden Entwicklung erklären. Man hätte es langsamer angehen sollen. Nämlich zu erst nur Deutschland, dann Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen, BeNeLux, Frankreich. Später hätte man vielleicht auch Russland dazu holen können.
Trotz der kleineren Reibereien, sollte man die EU nicht zu stark kritisieren. Es sollte auch mehr statt weniger Europa gewagt werden. (Das ist günstiger Weise auch die Lösung für die Krise).
Es soll -leider- inzwischen Deutsche geben, die wieder die D-Mark haben wollen. HHHAAAAALLLLLLLLLOOOOOOO? Lieber die D-Mark als den Euro??? Die spinnen doch. Die DM würde doch auf-ge-wert-et. Das wollen wir doch nicht!

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