Die reife Frucht

Noch gibt sich Putin bescheiden. Seine größte Sorge ist ein weiterer Abrutsch der russischen Wirtschaft durch wirtschaftliche Sanktionen, denn nicht der Westen ist von seinem Gas abhängig, sonder Putins Russland ist von dem europäischen Gasgeld abhängig. Putin wird erst einmal versuchen die Wogen zu glätten, um später erneut zuzuschlagen. Es sind nicht die Hardliner, die Putin so stark machen, sondern die Appeaser, wie z.B. Ban Ki Moon:

Derweil mahnt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, dass die Krim-Krise von anderen Problemen der Welt ablenken würde. „Wir haben so viele Aufgaben wie die Bekämpfung der Armut oder den Schutz des Klimas“, sagte Ban am Freitag nach einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. „All das findet derzeit kaum Beachtung. Aber es gibt diese Probleme weiter, und wir müssen handeln.“

Ban rief alle Parteien in Russland und der Ukraine zur Zurückhaltung auf. „Jeder Funke kann jetzt zu großen Flammen führen“, sagte der Südkoreaner. Jetzt sei die Zeit für Dialog und Frieden.

Nicht nur das er mit dem Scheinargument, es gäbe etwas wichtigeres argumentiert, er nennt auch noch mit dem Klimawandel ein noch viel unwichtigeres Thema. Außerdem erzeugen gerade Krisen, wie die Krim-Invasion Armut. Am schlimmsten ist aber die Aussage, dass wir Dialog halten und Frieden bewahren sollen. Dies sind nämlich genau die Mittel mit denen uns die Diktatoren dieser Welt den Westen einlullen. Der Dialog hat nur den Zweck uns zu beruhigen, während dessen die Diktatoren ihren eigenen Plan gnadenlos durchziehen. Mit dem Scheinargument den Frieden bewahren zu wollen, lässt sich ebenfalls die eigene Bevölkerung bestenfalls Foltern, ermorden, weg sperren, ausspionieren oder auf sonstige Art und weise tyrannisieren. Während jede sonstige Konfrontation dieser Systeme angeblich den Frieden gefährdet.
Die Okkupierung der Krim mag noch harmlos daher kommen, kein Schuss wurde abgefeuert, doch es ist erst der Anfang. Denn das Baltikum, Moldawien, die Ost-Ukraine, Georgien sind auch alle klein und zu unbedeutend um einen Krieg anzufangen und Putin wird Lust auf mehr bekommen. Die Annexion war einfach zu leicht um es nicht erneut zu probieren und die Ost-Ukraine mit dem Industriezentrum um Donezk ist einfach zu wertvoll um es nicht zu besetzen. Deswegen wird der Westen mit Dialog an der kurzen Leine gehalten um bald in die Ostukraine einzumaschieren um natürlich den Frieden und die Sicherheit zu gewährleisten.

Deutschland ist fest im Griff des Sozialismus

Man sollte nichts beschönigen. Deutschland ist immer stärker im Griff des Sozialismuses und treibt die Planwirtschaft voran. Energiewende, Mindestlohn und Mietpreisbremse sind weitere große Schritte in Richtung der Planwirtschaft.
Es ist übrigens nicht die SPD, die das Meinungsbild und die Wirtschaftspolitik bestimmt, sondern die Linkspartei. Denn je sozialistischer und abstruser die Forderung der Linkspartei daher kommen, desto mehr kann die SPD ihr Programm als die reine Vernunft ausgeben. Natürlich kommt diese Politik nicht ohne die ausreichende Portion Glück und Timing aus. Denn die CDU ist ideenlos, großenteils sozialistisch und hat weite Teile der Bevölkerung eingelullt. Außerdem sind die Parteien AfD und FDP knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert und verzerren so den Bundestag.

Ziemlich bald wird Deutschland, wieder der kranke Mann Europas sein. Nämlich dann wenn die planwirtschaftlichen Experimente, der großherzigen Politiker, anfangen zu wirken.

Das Land der Steuereintreiber

Deutschland geht es super. Deutschland steht super da. Super Deutschland, óle óle. So in etwa beschreiben die Wirtschaftsjournalisten, gerne die deutsche Wirtschaftsleistung, insbesondere wenn sie sie mit der von den anderen europäischen Ländern vergleichen. Und tatsächlich, der Deutsche Wohlstand ist ein Mysterium. OK, eigentlich meint man nicht den Wohlstand sondern die deutschen Steuereinnahmen. Die sind nämlich gigantisch hoch und reichen leider dennoch nicht um den Staat zu finanzieren. Das deutsche System basiert auf einem ausgeklügelten Trick. Die eine Seite der Münze verteilt das Geld edelmütig, an die Familien, Arbeitslosen, Asozialen, Subventionshaie, Großkonzerne, Knastologen und sonstigen Bedürftigen. Die andere Seite der Münze zieht den Bürgern wieder das Geld aus der Tasche; dabei ist natürlich kein Trick zu schäbig. Es sind nicht nur die unzähligen direkten Steuern allein, die greifen, sondern auch die falschen Versprechungen und die indirekten Abgaben, wie Inflation (also das Geld der gutgläubigen Sparer), die kalte Progression, Rentenversprechungen die eingezogen werden. Nicht zu vergessen ist die Hand, die sich selbstlos ab und zu die eine oder andere von den gerade beschriebenen Münzen aus dem Steuerbeutel abgreift. Dies geschieht natürlich nur um einen kleinen Teil der nicht geringen Selbstkosten, die bei einer der vielen humanitären Aufgaben entstehen, auszugleichen.

Doch dieses System alleine kann natürlich nicht bestehen, deswegen gibt es noch zwei weitere wichtig Säulen: die unabhängigen Medien und das Refinanzierungssystem. Das Refinazierungssystem besteht aus einem magischen Dreieck. Der Staat braucht Geld und leiht es sich bei den Banken. Die Banken haben Eigenkapitalquote von etwa 5% und somit auch kein Geld und müssen es sich von der EZB, also wieder vom Staat, leihen. Falls dann bei den Banken aufgrund der hohen Hebel gewaltige Abschreibungen erfolgen, ist der Staat klug genug um auf die Zockermentalität der Banken hinzuweisen. Um diese zu heilen soll die Finanztransaktionssteuer eingeführt werden. Die unabhängigen Medien jubeln, der Mob auch, solange bis er realisiert wer eigentlich besteuert wird.

Gold – das tote Metal

Liebe Leser, lasst die Finger vom Gold! Ein paar Gründe warum ihr nicht in Gold investieren solltet:

1. Gold ist aktuell überbewertet, dass heißt es wird viel mehr Gold recycelt und abgebaut als tatsächlich in die Schmuck und Elektro-Industrie benötigt werden. 2013 wurden 40% des Goldes von Spekulanten gekauft.
2. Gold taugt auch nicht wirklich als Absicherung in einer großen Weltwirtschaftkrise. Gold würde nur für Lebensmittel, Genussmittel und Medikamente billig verramscht werden. Warum sollte man nicht gleich mit viel weniger Mitteln einen Lebensmittelvorrat sich anschaffen und/oder und im Keller Schnapsflaschen lagern um sie im Fall der Fälle günstig gegen viele Goldbarren und Münzen zu tauschen?
3. „Papiergeld“ ist nicht wertlos. Hinter den Währungen stecken Wirtschaftsleistungen und das Vertrauen sich morgen für die erbrachte Arbeit Waren einzutauschen zu können. Natürlich hätte Geld einen hohen Wertverlust, bei einer Inflation, den hätte das Gold aber auch, weil die Leute in einer Krise sich weniger Schmuck kaufen können und wollen.
4. Es ist ein äußerst risikobehaftetes Investment. Der Goldpreis ist an den Dollar gekoppelt und somit ist eine Goldinvestition eine doppelte Wette auf einen steigenden Goldkurs und einen steigenden Dollarkurs. Devisenkurse gelten gemeinhin als besonders riskant.
5. Gold taugt nicht als langfristige Absicherung und Investition. Hierfür muss ich weiter ausholen:
Es wurden erst 160 k Tonnen Gold abgebaut, das ist der berühmte 20 Meter-Würfel. Es gibt aber noch 25 G Tonnen Gold in der Erdkruste und somit noch genügen Wachstumspotential. Die Weltbevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr stark wachsen; und damit auch nicht der Bedarf nach „teurem“ Goldschmuck. Dagegen konnte man in den letzten Jahrzehnten einen stetigen Anstieg des Goldabbaus beobachten. Außerdem werden schon hohe Anteile des Goldbedarfs mit Recycling gedeckt. Dazu werden verbesserte Abbaumethoden entwickelt, so dass irgendwann auch nicht so reichhaltige Goldquellen abgebaut werden können, z.B. Adern mit 1ppm Gold im Gestein statt aktuell etwa 5 ppm Gold im Gestein. Nicht zu verachten sind auch Gold-Verunreinigungen anderer Rohstofflager, d.h. es wird selbst Gold abgebaut wenn man es eigentlich nicht möchte.

Also ersparen euch lieber den Frust in einer Goldblase Geld versenkt zu haben und hört nicht auf die Goldbugs. Überlasst die Goldabbausubvention den Staatsbanken und Investoren.