Medienwächter tickt aus!

Es ist immer das selbe Spielchen. Ein Rechter schreibt ein Buch, in dem offensichtlich mehr Richtiges als Falsches steht und die linke Wohlfühlgemeinschaft tickt aus.

So schreibt Stefan Niggemeier:

Der aus der Türkei stammende Katzenkrimi-Schriftsteller veröffentlicht seit einiger Zeit wortgewordene Hassausbrüche; Texte für Leute, denen verbale Auseinandersetzungen, die nicht einer besinnungslosen blutigen Straßenschlacht gleichen, zu intellektuell sind.

Aha – Jeder der an linken Spinnereien wie Windenergie, Homöopathie, Sozialpädagogik, Politikwissenschaft und Sozialpolitik glaubt ist nicht intellektuell in der Lage die weisen Worte Niggemeiers zu verstehen.

Das ist diese linke Art und Weise zu verunglimpfen, die mich viel mehr nervt als jede Beleidigung die Akif Pirinçci begeht. Man hat nicht vor zu argumentieren, sondern betreibt Propaganda auf unterstem Niveau und sieht sich selbst als so etwas wie eine allmächtige, allwissende und moralische Instanz an. Deswegen sind es nicht Pirinçcis Behauptungen, von denen wenn überhaupt die angreifbaren herausgepickt und mit der Lupe beleuchtet werden, sondern der Umgang mit Pirinçci, denn die Moderatorin stellt Pirinçci nicht bloß, wie er es von einer korrupten öffentlich-rechtlichen Journalisten erwartet hätte. Es passt nicht in sein Weltbild, dass der dumme Rechte, der doch nur Thesen aus einem rechtsradikalen Forum abliest, bessere Argumente als das linke Einheitsgebrabel hat. Denn hätte die Moderatorin statt alles abzulächeln nachgefragt, wäre es nur noch peinlicher für das linke Weltbild geworden. Diese Vorstellung der schlagfertigen Mittagsmagazin-Moderatorin wirkt aber noch alberner, wenn man sich das regelmäßige Versagen deutscher Star-Politik-Journalisten beim Interview von waschechten Diktatoren vor Augen hält. Aber was soll man auch von Leuten, die mit dem Maßstab eines Wissenschaftsmagazins eine Boulevardzeitung bemessen, anderes erwarten.