Bizarre Wahltaktik der Parteien

Sehr mysteriös sind die Wahltaktiken, der einzelnen Parteien:
So ist Beispielsweise die CSU für weniger EU, ob wohl die Schwesterpartei CDU für mehr EU ist. Die CDU machte Wahlwerbung mit Angela Merkel, die überhaupt nicht zu Wahl stand.
Doch am Interessantesten ist immer noch die Wahlwerbung der SPD:

Wahlplakat der SPD Quelle welt.de

Ist die SPD nun plötzlich konservativ geworden? Nein, es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür: Das Wahlplakat war nicht für die Wähler. Dahinter steckt der Plan die Konservativen Deutschen anzusprechen, damit Merkel Schulz als Präsidentschaftskandidaten der EU-Kommission vorschlägt. Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? War da nicht mal ein Stock-steifer liberal-konservativer Präsidentschaftskandidat, der von der SPD vorgeschlagen wurde?

Zum Wahlergebnis: Es ist erstaunlich das uns Hanseln, wie der Chefredakteur der Zeit, De-Lorenzo, der vor lauter EU-Begeisterung gleich zweimal seine Stimme abgegeben hat, die Vorzüge Europas erklären wollen. Und es ist noch erstaunlicher, wie blass und argumentationslos die Pro-EU-Euro Gemeinschaft ist. Warum gibt es Dänemark, Island und Norwegen noch? Sie sind doch genau, dass Gegenteil von dem, was beim Euro so gut seien soll, sie sind nämlich klein.

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Noch haben wir was zu lachen

Gestern Abdend saß ich vorm Fernseher, hatte ein Bier in der Hand und war am Lachen. Bei Jauch war Steinbrück und ließ einen Kracher nach dem nächsten los. Seine Vorträge hätten halt eine große Nachfrage oder er würde immer den gleichen Preis verlangen, bis auf die Ausnahmen versteht sich.
Bald sitze ich auch vorm Fernseher, habe kein Bier und bin über die dort verbreiteten Lügen nur noch am weinen.

Der Ausweg aus der Schuldenkrise

Es gibt zwei mögliche Strategien für die Rettung des Euros.
Die erste Strategie besagt, dass die Pleitestaaten den Euroraum verlassen sollen oder das der Euroraum aufgeteilt werden soll. Die zweite Strategie besagt, dass die anderen Länder für die Schulden der Pleitestaaten haften sollen und das die Nationalstaaten in einen europäischen Superstaat aufgehen sollen.
Die Länder des Euroraums verfolgen offenkundig die zweite Variante. Die Pleiteländer wollen natürlich nicht für ihre eigenen Schulden haften. Doch warum verfolgt auch Deutschland, das die Hauptlast trägt, diese Strategie? Ist dies dem Wunsch nach einem europäischen Superstaat geschuldet? Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Fakt ist aber, dass Deutschland einen Weg der vielen kleienen Schritte in Richtung einer gigantischen Haftung geht. Gerade in der stärksten Zeit, der gefühlten Führung, prägt die Idee des totalen Verzichtes auf die eigenen Interessen, Deutschland am stärksten.
Eine Haftung für die Schulden andere Länder oder die Machtabgabe an die EU, was die Lösung für die Schuldenkrise seien soll, sind weder mit dem Grundgesetz vereinbar oder führen zu dem gewünschten Erfolg.
Denn je öfter sich Deutschland nachgiebig zeigt, desto weniger werden sich die Schuldenländer gezwungen sehen ihren Haushalt zu sanieren. Sind die Schulden ersteinmal verallgemeinert, so wird sich niemand mehr für sie verantwortlich fühlen und die Schuldenkrise wird schlimmer eskalieren als je zuvor.
Der einzige mögliche Ausweg bleibt somit nur noch die Aufspaltung der Eurozone, damit wieder jedes Land für seine selbst verursachten Schulden haftet. Dabei wäre es am einfachsten, wenn Deutschland die Eurozone verlassen würde. Dann könnten die Schuldenländer einen Ausweg über die Gelddruckprässe anstreben.
Der aktuelle Weg ist falsch. Die Haftungen für die faulen Papiere der Investoren und Banken sind ein Skandal.

Eurokrise – Die Sprache des Grauens

Der Euro ist nicht gerettet. Es ist – im Gegenteil- schlimmer denn je. Über der Krise hängt der Satz Kauders „Jetzt wird in Europa Deutsch gesprochen“. Wie diese Sprache genau aussieht und sich anhört konnte man gestern Abend bei Maybrit Illner sehen und hören. Da haben alle zwar Deutsch gesprochen, doch es haben sich nicht mal zwei gefunden die sich wirklich verstanden haben.
Ein weiterer Eindruck der haften bleibt ist, dass die EU aus allen Beteiligten das Schlechteste raus holt. So war es nicht verwunderlich, dass die Moderatorin die meiste Zeit jegliche Kontrolle über die Diskussion verloren hat. Sie wirkte ein wenig wie Merkel. Sie hat es ausgesitzt und auf Selbstheilung gesetzt.
Einen bleibenden schlechten Eindruck hat vor allen Dingen der Europapräsident und SPD-Politiker Schulz hinterlassen, denn ich vorher eher als sympathisch eingeschätzt hatte. Andauernd hat er dazwischen gequatscht und wurde gegen dem slowakischen Ökonom und Vorsitzenden der liberalen Partei „Freiheit und Solidarität“ Sulik ausfallend, als er ihn schäbig nannte.
Herr Schulz so wird’s nichts mit der Rettung.

Der Einzige oder vielmehr die Einzige, die noch Souveränität und Kompetenz ausstrahlt ist die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch kann sie es schaffen, die EU zu retten? Die größte Sorge der Deutschen ist, einen zweiten Versailler Vertrag erfüllen zu müssen.