Einwanderungspolitik Neokolonialismus, ein Gewinn für alle oder nur Sozialromantik

Es gibt im Prinzip, drei Arten von Zuwanderungsländern, wobei natürlich jedes Land tatsächlich nur eine Mischung der verschiedenen Systeme ist. Die erste ist die ungewöhnlichste Idee, der Staat bestimmt anhand persönlichen Merkmalen wie Rasse, Bildungsgrad, sozialem Hintergrund und Berufsausbildung, ob die Zuwanderung erfolgen sollte (Kanada). Die zweite ist die am meist verbreitete Zuwanderungsform, die „liberale Zuwanderung“. Das Prinzip ist ziemlich einfach, es gibt eigentlich keine Gesetze und Regeln (und wenn doch werden diese in der Regel ignoriert). Die Zuwanderer sind meistens vom Staat nicht geduldet, erhalten somit keine sozialen Zuwendungen vom Staat. Die Zuwanderer erhalten aber Jobs im niedrig-Lohn-Sektor (USOA). Die dritte ist eine soziale Zuwanderungsform, es wird Flüchtlingen oder Einwandern aus Nachbarstaaten als Gegenleistungen für die Einwanderung gleiche oder abgeschwächte Sozialleistungen, wie die für die einheimische Bevölkerung gewährt. Diese Einwanderungsform ist meiner Ansicht die fragwürdigste Einwanderungsform. Es muss ständig überprüft werden welche Ethnie oder politisch Minderheiten, tatsächlich verfolgt werden. Dabei wird auf eher mittelmäßig-recherchierte  Zeitungsartikel zurückgegriffen. Dass verschiedene Ämter zu sehr erstaunlichen Unterschieden bei dem Ergebnis eines Asylantrags kommen, sollte eigentlich jeden Befürworter dieser Praxis zu denken geben. Weil Europa eigentlich keine Flüchtlinge haben will, sich aber auch nicht als völlig kaltherzig zeigen möchte, werden gelegentlich ein paar überfüllte Schiffe aus dem Mittelmeer gefischt. Das diese Tortur, die auch noch sehr teuer ist, fast ausschließlich kerngesunde Männer wagen ist nicht verwunderlich. Diese fahren von ihren Aufnahmestellen meist direkt in West- oder Nordeuropäische Länder, wo sie sich als Asyl-suchend melden.

Statt dieser Asylpolitik, sollte man lieber auf eine liberale Einwanderungspolitik setzen, den niemand kann behaupten, dass Länder wie die Türkei oder Italien unsichere Länder sind. Die ausfallenden Asylkosten sollte man stattdessen in Häuserbau und Infrastruktur in den Nachbarländern von Krisenregionen investieren. Somit können aufgrund der geringeren Lohnkosten wesentlich mehr Menschen Hilfe erhalten. Tatsächliche Verfogte, würden dennoch nach Europa kommen, auch wenn sie dort nur einen Hungerlohn verdienen könnten.

Nun zur nächsten These: „Es handelt es sich bei dem Wettbewerb um die Fachkräften um Neokolonialismus“ und „die armen Ländern würden ausgebeutet oder bluten gar aus“. Dem ist klar zu widersprechen. Die Fachkräfte arbeiten zunächst in den reichen Ländern wesentlich effizienter, weil sie die teureren Produkte herstellen. Somit ist es ein Wohlstandgewinn feststellbar. Außerdem erhalten die armen Länder dadurch Transferleistungen, weil die Auswanderer oft ihren Familien Geld schicken.

Betrachten wir nun die erste Art der Zuwanderungsform genauer. Genau genommen will man keine Weißen, keine Schwarzen, keine Araber, keine Inder. In Kanada wird immer klarer, dass der perfekte Einwanderer ein Ost oder Süd-Ost Asiat ist. Bei den restlichen Ländern sind nur die Eliten interessant. Die Asiaten sind in allen positiven Einwanderungsstatistiken vorne und in allen negativen Statistiken auf den letzten Plätzen. Es ist statistisch auch besser diese zu nehmen als beispielsweise Europäer, die benötigte Jobs annehmen könnten, weil der Europäer seine Stelle verlieren kann, aber der Asiat den gebildeteren Nachwuchs vorweisen kann. Somit ist klar, dass jedes Land um Einwanderer aus diesen Ländern, solange diese noch arm sind, intensiv werben sollte.

Statt Schleuser zu verteufeln, sollte der Staat lieber selbst Schleuser einstellen um Asiaten nach Deutschland zu schleusen.

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Vernichten Maschinen Arbeitsplätze?

Vor Jahren musste ich zu diesem Thema in der Schule unter dem Fach Wirtschaft eine Antwort geben. Diese Antwort hat meine Lehrerin derart überzeugt, dass ich sie vor der Klasse vorlesen musste. Meine Antwort war ziemlich simpel und eher düster. Ich prognostizierte einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit, infolge des technologischen Fortschritts. Die Rechnung war für mich ziemlich simpel: Eine Maschine ersetzt zehn Arbeiter. Eine Million Maschinen ersetzen 10 Millionen Arbeiter. Schlussendlich werden Maschinen hauptsächlich von Maschinen erzeugt und ersetzt.
Es ist nun endlich an der Zeit diese simple Rechnung zu korrigieren.

Um diesen Betrag kurz zu halten werde ich nicht auf die soziale Folgen oder die Vorzüge neuer Technologien eingehen. Ich beschränke meinen Sicht nur auf einen Faktor, die Zahl der Arbeitsplätze. Zu erst einmal müssen wir uns die Entwicklung der Arbeitsplätze vor Augen fügen. In den letzten 200 Jahren haben die westlichen Ländern eine Entwicklung der Beschäftigungsstruktur von über 90% in der Landwirtschaft über den Industriestaat zu einem Dienstleistungsstaat vollzogen. Dabei wurden in den letzten 70 Jahren die Frauen in den Arbeitsmarkt integriert. Außerdem ist die Gesamtbevölkerung in den westlichen Ländern in diesem Zeitraum enorm gestiegen. In praktisch allen anderen Länder vollzieht sich diese Entwicklung von einem Bauernstaat zu einer Dienstleistungsgesellschaft mit gleichzeitigem starken Anstieg der Bevölkerung nun rapide. Beispielhaft ist dabei der Aufstiegs Süd Koreas, dass es geschafft hat das BIP pro Einwohner in den letzten 50 Jahren um den Faktor 300 zu Steigern.
Gleichzeitig werden weltweit immer mehr Maschinen eingesetzt. Es werden gigantische Mengen an Arbeit durch Maschinen verrichtet werden. Allein der Energievierbauch in Deutschland beträgt Jährlich 5,1 Billionen Pferdestärken.
Würde also die Aussage stimmen, dass Maschinen Arbeitsplätze vernichten, so müssten im Westen so gut wie keine Arbeitsplätze mehr vorhanden sein. Stattdessen hat die Welt genau das Gegenteil erlebt. Es wurden sehr viele Arbeitsplätze geschaffen obwohl immer mehr Maschinen eingesetzt werden.
Wie ist dies nun zu erklären? Die Arbeiter, die aufgrund einer Maschine oder Überproduktion entlassen werden, sind doch real. Das Problem ist, dass nicht alle Effekte sichtbar sind. Auch die langfristige Entwicklung wird nicht berücksichtigt, wenn behauptet wird, dass die Maschinen Arbeitsplätze vernichten. So werden die Preise der Produkte günstiger. Die Nachfrage kann somit steigen und das Unternehmen kann mit dem Gewinn sein Produktion erweitern. Außerdem ist durch die Entwicklung, Produktion und Vertrieb der neuen Maschine eine neue Branche entstanden. Des weiteren werden die Käufer, die durch die niedrigen Preise entlastet werden, ihr Geld anderweitig ausgeben und somit weitere Arbeitsplätze schaffen. Es werden also gesamt betrachtet keine Arbeitsplätze vernichtet, sondern es entstehen neue Branchen und es können zudem mehr Menschen sich das Produkt leisten.
Würde ein Fernseher nur noch 100€ bei 55 Zoll kosten würde ich mir jedes Jahr einen neuen Fernseher kaufen.