Und ich gehe doch wählen!

Ich muss meinen Aussage aus dem Betrag „Ein Demokrat verliert die Lust am Wählen“ revidieren, natürlich werde ich wählen gehen. Zwar wählt sich laut Volksmund nur ein dummes Schaf den eigenen Henker. Aber ein Schaf wäre ebenso dumm, wenn es vor der Hinrichtung auf die Vollnarkose verzichten würde.

Der Großteil, der Nichtwähler, sind politisch interessiert und gehen aus Protest nicht wählen oder weil sie meinen, dass sie nichts beeinflussen würden. Als Argument wird immer vorgehalten, dass die Politiker die Bürger für dumm halten, pausenlos Lügen und nur Wirtschaftsinteressen bedienen. Viele sehen ihre Meinung auch nicht vertreten.

Diese Haltung ist einfach nur naiv. Die Leute sehen das politische Tagesgeschäft und ziehen daraus die falschen Schlüsse. Glauben die Nichtwähler etwa wirklich, dass es eine Partei oder Staatsform geben würde, in der nicht gelogen wird bis sich die Balken biegen? Auch die Aussage, dass man mit der Nicht-getätigten Wahl oder der ungültigen Stimmabgabe es den Parteien heimgezahlt hätte, ist ein vollkommener Humbug. Ob 20% ihre Stimme abgeben oder 80%, ist dem Politiker doch vollkommen egal. Selbst die Demokratie erschüttert dies nicht, da mit der Wahlunlust nicht mit einem Zulauf der undemokratischen Parteien einhergeht. Die NPD ist zum Beispiel meilenweit von den 5% entfernt. Ich persönlich begrüße es, wenn sehr viele Naivlinge nicht wählen, zumal es auch die Wertung meiner eigenen Stimme erhöht.
Zu guter Letzt: Wir sollten vor der Partei Angst haben, die die Wahrheit sagt:

„Die Gegner werfen uns Nationalsozialisten vor, und mir insbesonders, dass wir intolerante, unverträgliche Menschen seien. Wir wollten, sagen sie, mit anderen Parteien nicht arbeiten. Ich habe hier eines zu erklären: die Herren haben ganz recht, wir sind intolerant. Ich habe mir ein Ziel gestellt: nämlich die 30 Parteien aus Deutschland hinauszufegen.“ – aus einer Rede vor 120.000 Zuhörern auf der Motorradrennbahn von Lokstedt bei Hamburg, 23. April 1932

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Ein Demokrat verliert die Lust am Wählen

Deutschland droht ein sehr Wahlthemen-bezogener Wahlkampf, den Nebensächlichkeiten, Gefühle und Vorurteile entscheiden werden. Das muss nicht schlimm sein. Jemand der Kompetenz ausstrahlt, könnte tatsächlich auch welches besitzen. Ein Regierung muss man aber daran messen, was sie liefert. Was wir aber stattdessen erleben ist ein politisches Desaster. Hunderte Milliarden Fehlbeträge durch Target 2 Forderungen, eine vollkommene desaströse Planwirtschaft bei der Umsetzung der „Energiewende“, Aufgabe und Entmachtung der demokratischen Grundordnung in einigen Wahlkreisen, sittenwidrige Ausbeutung der Geringverdiener und Ausbau der Schmarotzerindustrie (fast jeder zweite Euro in Deutschland geht durch die staatliche Hand). Die Politik ist nicht einmal mehr in der Lage einfache Bauprojekte umzusetzen: Flughafen in Berlin, Hauptbahnhof in Stuttgart, Freizeitpark beim Nürburgring, Elbphilharmonie in Hamburg, etc. Sieht denn Niemand die Mängel im Land oder will dies einfach Niemand sehen?
Es ist klar wer die Wahl gewinnen wird. Das ist Merkel. Steinbrück ist unglaubwürdig. Steinbrück hat zudem sein Bundestagsmandat vernachlässigt. Er hofft jetzt auf eine Marktsteigerung seiner Honorare, falls er Kanzler wird. Dagegen ist der Wähler bei der Merkel sicher. Sie regiert Deutschland quasi direkt-demokratisch – nach dem aktuellen Stand der Meinungsumfrage. Zudem würde nur ein Verrückter den Wagenlenker austauschen, wenn der Wagen gerade den Berg runter brettert. Zudem wird es die erste Wahl werden, in der es nur so von Ratschlägen aus dem EU-Ausland hageln wird. Ich fürchte, dass die Belehrungen aus den südlichen EU-Ländern, ja einen vermeintlich sozialistischen/sozialdemokratischen Kanzler zu wählen, in das genau Gegenteilige verkehren werden.
Nun wären wir schon bei dem Verursacher fast jedem politischen Problems. Das ist die EU. Statt die Probleme zu verringern und Wohlstand zu sichern, sorgt die EU für eine zügige wirtschaftliche und politische Ruinierung. Meine größte Sorge ist das, was wir nach einer Vollendung des europäischen Integration erwarten dürfen. Wobei dies eine köstliche Parallele zum Sozialismus ist, der auch immer in der Endphase war. Was wir erwarten dürfen, sehen wir jetzt schon in Pommern. Den Verlust am Glauben an die Demokratie.
Diesen habe ich noch nicht verloren, aber ich werde trotzdem in das Lager der meisten Wähler übertreten.

Türkei verteidigt sich gegen Syrien

Bei einem Granaten-Angriff der syrischen Armee gegen die Türkei sterben fünf Menschen in der Türkei. Daraufhin hat die Türkei das Feuer erwidert.
Die Türkei hat meine volle Unterstützung im Kampf gegen den Diktator Assad. Ich hoffe das die Nato nun endlich den Diktator Assad ausschaltet und damit der Weg für eine Demoktratie in Syrien frei wird.

Wo waren eigentlich die besorgten Kommentare, als Assad sein Volk niederzusetzen lies?

Die islamische Demokratie oder Erdogan hat Größenwahn

Erdogan hat vor Kurzem mal wieder eine Großveranstaltung abgegeben. Als Gast, der einzige anwesende Europäer, war unser Gas-Gerd anwesend.
Das Ganze war natürlich mal wieder eine Propaganda-Show für den einfachen Islam-Indoktrinierten, der sich auch über ein paar nationalistische und größenwahnsinnige Einwürfe erfreut. Man könnte jetzt über jede extremistische Äußerung herziehen, doch der Größenwahn Erdogans ist mir keine Zeile wert. Stattdessen möchte ich über die islamische Diktatur schreiben. Erdogan hat nämlich die islamische Demokratie als Staatskonzept für die arabischen/islamische Ländern vorgeschlagen. Viele Kommentatoren würden diesem Modell zustimmen, da sie der Auffassung sind, dass in den arabischen Ländern keine Demokratien nach dem westlichen Strickmuster entstehen werden.
Doch was genau ist eine islamische Demokratie? Wie verhält sie sich mit der Gleichberechtigung der Bürger oder der Religionsfreiheit? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer liberalen Demokratie und einer von der Religion bestimmten Demokratie. In einer von der Religion bestimmten Demokratie, bestimmt der Staat, das die Staatsreligion besser zu behandeln ist als die andere Religionen. Ein Angehöriger einer religiösen Minderheit ist Bürger zweiter Klasse, Wenn nicht sogar eine unerwünschte Person, die die Religiosität der Mehrheit beeinträchtigt. Besonders schlecht würde es den Atheisten ergehen, da sie die Staatsreligion anzweifeln. In einer islamischen Demokratie werden die Minderheiten nicht vor der Willkür der Mehrheit geschützt, wie es eine liberale Demokratie bewältigt.
Es ist somit kaum verwunderlich, dass in der Türkei religiöse Minderheiten von dem Staat diskriminiert und unterdrückt werden. Auch die Pressefreiheit ist unter Erdogan beschnitten. Es sitzen in keinem anderen Land so viele Journalisten in dem Gefängnis.
Erdogan möchte die islamische Demokratie nicht nur in der arabischen Welt einführen, sondern auch in Europa. Shazes Placebos lehnt die islamische Demokratie ab, da der Autor dieser Zeilen, als Agnostiker höchsten ein Mensch dritter Klasse ( das ist noch über der Klasse der Atheisten und Satanisten ) wäre.
Trotz allem befürworte ich eine islamische Demokratie in der islamischen Welt, da sie eine Verbesserung zur der jetzigen Situation führen würde. Außerdem ist eine islamische Demokratie nur eine Übergangsform zu einer liberalen Demokratie nach westlichem Vorbild. Warum? Nehmen wir uns wieder Erdogan als Beispiel. Er ist bemüht in seinem Land den Lebensstandart zu verbessern und schafft dies wahrscheinlich besser als es eine Diktatur je schaffen könnte. Dies macht er indem er die Wirtschaft liberalisiert. Somit steigt das Einkommen der Bevölkerung. Um einen noch höheren Lebensstandart zu erreichen, muss die Bevölkerung besser ausgebildet werden. Um einen dann noch größeren Lebensstandart zu erlangen, muss der Bevölkerung das beigebracht werden, was im Koran nicht drin steht, ein kritischer Geist. Je höher ein Lebensstandart oder ein Entwicklungsstand eines Landes also ist, desto weniger religiös ist die Bevölkerung ( Es sei den der Wohlstand ist nur durch den Abbau von Ressourcen entstanden ).
Eine islamische Demokratie ist somit eine Staatsform, dessen Ziel es genauso wie eine liberale Demokratie zu werden ist. Außerdem ist eine islamische Demokratie eine Staatsform, die dabei ist sich selbst aufzulösen. Das Lustige ist, dass die Islamisten, wie Erdogan, die Demokratie nur als eine Art Hilfsobjekt -„Die Demokratie ist ein Zug auf den man aufspringt.“ – für das Erreichen einer islamischen Weltordnung sehen und den Westen abgrundtief hassen, dabei sind ihr Land dem Westen anzupassen. Eine islamische Demokratie ist ein implodierender Stern, an dessen Ende ein neuer, noch heller strahlender Stern stehen kann.

Genehme und nicht genehme Provokationen

Es gibt scheinbar zwei Arten von Provokationen. Zumindest, wenn man die Reaktionen der Medien nach einem „Islam-Schmäh-Film“ mit denen nach dem Auftritt von Pussy-Riot vergleicht.
Ich möchte hiermit nicht die eine Provokation gegen die andere ausspielen. Ich möchte vielmehr die einseitige Sichtweise der Medien kritisieren.
Ich bin generell für Provokationen! Warum? Weil Provokationen gesellschaftliche Situationen, Hierarchien und Weltanschauungen in Frage stellen. Die Provokation wirkt auf die Gesellschaft wie eine Schocktherapie. Somit können sich Gesellschaften weiter entwickeln.
Warum reagieren die Medien auf das Mohammed-Video vollkommen anders als auf die Provokation von Pussy-Riot? Der Hauptgrund liegt darin, dass die Provokateure rechts statt links sind. Wäre das Ziel der Provokation die USA statt dem Islam gewesen, hätten sich die ganzen Kommentatoren, die eine Mitschuld oder gar die volle Schuld bei den Filmdrehern sehen, sich innerlich die Hände gerieben. Mich persönlich widert dieses moralische Getue und vorgetäuschte Verständnis für Mörder einfach nur an. Und wahrscheinlich fördert gerade das von dem Westen gezeigte Verständnis für den Lynch-Mob, die Islamisten am meisten.
Es gibt keine moralische Begründung für die Provokation. Es ist immer nicht nett zu provozieren. Die Provokationen in gute und schlechte zu unterscheiden ist hingegen heuchlerisch. Pussy-Riot hat nur ein Lied in einer Kirche gesungen und ein Kopte hat zusammen mit Evangelikalen einen Film über Mohammed gedreht. Es handelt sich also um Lappalien. Und wären die arabischen Länder und Russland liberale Demokratien, so wären die Provokationen nur eine kleine Randnotiz gewesen. Selbst innerhalb der wirtschaftlich aufstrebenden Türkei gab es kaum Proteste.
Das Ziel der linken Medien ist ein links-konforme Gesellschaft, die gleichgeschaltet ist, und ein Land, das eine Art Besserungsanstalt ist. Der Weg ist moralischer Rassismus, da ihre Propaganda darauf aufbaut, dass Araber oder Muslime bei womöglichen Beleidigungen zu Islamisten mutieren. Die Islamisten profitieren davon und versuchen ihre Ansichten auch in unseren westlichen Demokratien mit der Zuckerbrot und Peitsche-Methode durchzusetzen. Eigentlich wären sie ja ganz nett, doch wer den Onkel Mohammed verunglimpft ist doch selber Schuld.
Nochmals: In einer Demokratie spielt es keine Rolle welche Rasse, welche Religion, oder welche Gruppe ich kritisiere oder provoziere, weil gleiches Recht für alle gilt.

Die Islamdebatte

Den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland.“. Kann man auf mehrere Weisen interpretieren. Die erste Interpretation, die von dem aus dem Bundespräsidentenamt zurückgetretene Wulff, ist dass der Islam von Deutschen praktiziert wird. Also gehört der Islam zu Deutschland.
Nach dieser Logik gibt es aber nicht viel, was nicht zu Deutschland gehört. Genauso gut hätte man auch behaupten können, dass der Antisemitismus, der europäische Buddhismus ( der Nihilismus ) und der Nationalsozialismus zu Deutschland gehören. Somit ist diese Interpretation sinnlos.

Natürlich gehört der Islam nicht zu Deutschland. Dabei meine ich nicht die historische und die kulturelle Interpretation, in denen der Islam auch nicht zu Deutschland gehört. Sondern die demokratischen Werte, wie Meinungsfreiheit, Gleichheit und die kritische Nachfrage. Dies alles fehlt im Islam. Jetzt könnte man dagegen argumentieren, dass die wenigsten Religionen der Demokratie entsprechen. Stimmt, aber das Christentum ordnet sich dem Staat unter und versucht nicht das politische Tagesgeschäft zu bestimmen. Außerdem versucht das Christentum in Europa nicht ein eigenes Strafrecht durchzusetzen.
Dagegen kann man argumentieren, dass man den Islam gar-nicht verallgemeinern kann, weil es DEN Islam nicht gäbe. Tatsächlich verallgemeinert fast niemand den Islam, der Sufismus ist anders als der Salafismus. Doch der Sufismus spielt kaum eine Rolle. Während der Salafismus eine feste politische Größe in Saudi-Arabien ist, spielt der Sufismus keine Rolle in den islamischen Ländern. Mit anderen Worten: Der Islam wird daran gemessen, wie er sich verhält, wenn er in der Majorität ist. Und die Meinungsumfragen zu Freiheit, Gleichberechtigung von Muslimen belegen dies.

Dieses Zitat von Goebbels könnte auch von einem Islamisten stammen: „“Wenn unsere Gegner sagen: ›Ja, wir haben Euch doch früher die […] Freiheit der Meinung zugebilligt.‹ Ja, Ihr uns! Das ist doch kein Beweis, daß wir das Euch auch tuen sollen! […] Daß Ihr das uns gegeben habt, das ist ja ein Beweis, wie dumm Ihr seid!

Die Massaker in Syrien sind eine Schande für den Westen

Ich finde es unverständlich, warum der Westen nicht in Syrien eingreift. Natürlich wird nicht alles nach Assad besser werden, aber nur ohne ihn hat das Land eine Perspektive. Doch der Westen hat keine Lust, für seine eigenen Werte einzustehen und den Kräften, die für eine Demokratie sind zu helfen. Niemand ist bereit ein paar Soldaten zu opfern um tausenden Syrer das Leben zu retten. Das ist eine Schande und kann der Demokratie in der arabischen Ländern dauerhaft schaden.