Deutschland ist fest im Griff des Sozialismus

Man sollte nichts beschönigen. Deutschland ist immer stärker im Griff des Sozialismuses und treibt die Planwirtschaft voran. Energiewende, Mindestlohn und Mietpreisbremse sind weitere große Schritte in Richtung der Planwirtschaft.
Es ist übrigens nicht die SPD, die das Meinungsbild und die Wirtschaftspolitik bestimmt, sondern die Linkspartei. Denn je sozialistischer und abstruser die Forderung der Linkspartei daher kommen, desto mehr kann die SPD ihr Programm als die reine Vernunft ausgeben. Natürlich kommt diese Politik nicht ohne die ausreichende Portion Glück und Timing aus. Denn die CDU ist ideenlos, großenteils sozialistisch und hat weite Teile der Bevölkerung eingelullt. Außerdem sind die Parteien AfD und FDP knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert und verzerren so den Bundestag.

Ziemlich bald wird Deutschland, wieder der kranke Mann Europas sein. Nämlich dann wenn die planwirtschaftlichen Experimente, der großherzigen Politiker, anfangen zu wirken.

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Ein Demokrat verliert die Lust am Wählen

Deutschland droht ein sehr Wahlthemen-bezogener Wahlkampf, den Nebensächlichkeiten, Gefühle und Vorurteile entscheiden werden. Das muss nicht schlimm sein. Jemand der Kompetenz ausstrahlt, könnte tatsächlich auch welches besitzen. Ein Regierung muss man aber daran messen, was sie liefert. Was wir aber stattdessen erleben ist ein politisches Desaster. Hunderte Milliarden Fehlbeträge durch Target 2 Forderungen, eine vollkommene desaströse Planwirtschaft bei der Umsetzung der „Energiewende“, Aufgabe und Entmachtung der demokratischen Grundordnung in einigen Wahlkreisen, sittenwidrige Ausbeutung der Geringverdiener und Ausbau der Schmarotzerindustrie (fast jeder zweite Euro in Deutschland geht durch die staatliche Hand). Die Politik ist nicht einmal mehr in der Lage einfache Bauprojekte umzusetzen: Flughafen in Berlin, Hauptbahnhof in Stuttgart, Freizeitpark beim Nürburgring, Elbphilharmonie in Hamburg, etc. Sieht denn Niemand die Mängel im Land oder will dies einfach Niemand sehen?
Es ist klar wer die Wahl gewinnen wird. Das ist Merkel. Steinbrück ist unglaubwürdig. Steinbrück hat zudem sein Bundestagsmandat vernachlässigt. Er hofft jetzt auf eine Marktsteigerung seiner Honorare, falls er Kanzler wird. Dagegen ist der Wähler bei der Merkel sicher. Sie regiert Deutschland quasi direkt-demokratisch – nach dem aktuellen Stand der Meinungsumfrage. Zudem würde nur ein Verrückter den Wagenlenker austauschen, wenn der Wagen gerade den Berg runter brettert. Zudem wird es die erste Wahl werden, in der es nur so von Ratschlägen aus dem EU-Ausland hageln wird. Ich fürchte, dass die Belehrungen aus den südlichen EU-Ländern, ja einen vermeintlich sozialistischen/sozialdemokratischen Kanzler zu wählen, in das genau Gegenteilige verkehren werden.
Nun wären wir schon bei dem Verursacher fast jedem politischen Problems. Das ist die EU. Statt die Probleme zu verringern und Wohlstand zu sichern, sorgt die EU für eine zügige wirtschaftliche und politische Ruinierung. Meine größte Sorge ist das, was wir nach einer Vollendung des europäischen Integration erwarten dürfen. Wobei dies eine köstliche Parallele zum Sozialismus ist, der auch immer in der Endphase war. Was wir erwarten dürfen, sehen wir jetzt schon in Pommern. Den Verlust am Glauben an die Demokratie.
Diesen habe ich noch nicht verloren, aber ich werde trotzdem in das Lager der meisten Wähler übertreten.

Das Propaganda-Fernsehen

Das Fernsehen ist grausam. Das Fernsehen ist dumm. Und das Fernsehen macht Propaganda.
Ich habe versucht mir die Olympiade anzuschauen. Doch stattdessen kam eine Dokumentation über die Liebesgeschichten der Olympiade. Ich wollte schon umschalten, bis folgender Satz zu hören war: „Bei Liebesgeschichten und Olympiade fällt einem sofort 1972 ein.“. Jetzt war ich wirklich erst einmal baff. Mir, nicht Zeitzeuge, fällt zur Olympiade 1972 nur eine Sache ein, die in die Geschichte der Olympiade eingegangen ist und eine Romanze war das garantiert nicht. Nach dem ich mich wieder zu Besinnung gekommen bin, habe ich sofort umgeschaltet. Wenn schon nicht Olympia, dann finde ich vielleicht eine Doku über den Marsroboter, habe ich mir gedacht. Doch im nächsten Kanal, der bei mir 24h-Tagesschau heißt, lief SWR. Das Thema der Sendung war, ob die Industrie den Ökostrom mit zahlen muss oder wie wir sie dazu zwingen müssen oder so ähnlich. Dazu wurden drei Leute per Skype befragt wie ihre Meinung zu dem Thema sei. Der erste, ein Student, hat gesagt, dass er es eigentlich nicht sagen möchte, aber dass endlich umverteilt werden muss. Der nächste meinte, dass die Natur es sich endlich verdient hätte. Der letzte, ein Solaranlagenbesitzer konnte seinen Vorrednern nur zustimmen und fügte noch hinzu, dass es 20-30 Prozent Einspar-Potential gäbe.
Der Gedanke, dass man die Kosten einfach senken könnte, indem man die Milliarden Euro Subventionen und die bevorzugte Netzeinspeisung der erneuerbaren Energien streichen würde, hatte leider niemand.

Bei Zuschauerbefragungen stelle ich mir oft die Frage, wie es bei einer direkten Demokratie aussehe. Mir wird bei dem Gedanken, wie es bei einer direkten Demokratie laufen würde, Angst und Bange. Würde man dann noch viel schneller und noch ignoranter in den Abgrund springen?
Andererseits könnte es ja auch funktionieren. Die Politiker haben, wie sie oft beweisen, auch keine Ahnung. Doch man braucht so etwas wie neutrale und faire Medien, die keine Propaganda betreiben.

Ein weiteres Beispiel für die nicht ganz unparteiische Berichterstattung, kam erst gestern im Fernsehen. Nicht nur, dass sie einseitig über die US-Präsidentenwahl berichten, so haben sich die deutschen Nachrichten, die eigentlich besonders amerikakritisch sind, vollkommen dem simplen Niveau der US-Präsidentschaftswahlen angepasst. Dort geht nämlich im Prinzip nur darum, dass der Kandidat gewinnt, dem am wenigsten Missgriffe gelingen. Nach diesem Motto berichten die deutsche Medien fast ausschließlich von Romneys Versprechern. Am besten war, der Gesichtsausdruck der Moderatorin als sie über eine Kurzzusammenfassung des Programms der Republikaner gesprochen hat. Es hat so ausgesehen als ob sie in eine Zitrone gebissen hätte. „ … Das ist Konservative Politik …“ – Verbrecher einsperren statt laufen lassen, kein Geld für Leute, die nicht arbeiten wollen und keine Zwangsabgaben wie GEZ – „ja, Igitt!“.

Der Durchbruch in der Energiewende?

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

Es gibt Neuigkeiten, die die Energiewende betreffen. Es ist einem führenden US-Forscher-Team gelungen einen neuen Speichertypen zu entwickeln. So wurde nach aktuellen Medienberichten ein HMAU (Hyper Minimalized Accumulator Unit) auf der Basis von Supraleiter entwickelt. Mit dieser Technologie soll es möglich sein größere Mengen elektrischer Energie zu Speichern. Ein einziger dieser kleinen Speicher ist etwa so groß wie eine Untertasse und hat unter Laborbedingungen die Kapazität von etwa 50 Mega Farad. Das entspricht der Jahresversorgung von bis zu zehn Haushalten. Experten gehen davon aus, dass die neue Technologie in zwei bis fünf Jahren marktreif seien wird.

Der leitende Entwickler Dr. Adam Sandler plant derweil schon seine nächste Sensationsentwicklung: „Der Traum der Menschheit, elektrische Energie aus einem Gewitterblitz einzufangen und zu speichern, könnte bald mit der neuen Supraleitertechnologie Wirklichkeit werden.“

Das grüne Gewissen – Wie uns der Ökostrom ruiniert

Der Ökostrom wird uns ruinieren. Schon 600.000 Haushalte wurde das Licht ausgeknipst, weil sie die Stromrechnung nicht mehr bezahlen konnten. Für die Grünen, die SPD und CDU/CSU sind dies nur Kollateralschäden. Besonders erstaunlich ist hier der Kurs der SPD, denn sie wertet inzwischen die Natur über den Menschen, im speziellen ihr eigenes Klientel.

Für Außenstehende ist der deutsche Nachhaltigkeitswahn mit Sicherheit nicht zu verstehen. Es ist auch absolut fraglich ob man der Natur überhaupt etwas Gutes tut, denn für jedes abgeschaltete Atomkraftwerk wird mindestens ein uraltes Kohlekraftwerk in Betrieb genommen. Kohlekraftwerke sind diese Kraftwerke, die Tonnen Ruß (ohne Filter), CO2, Uran und anderen Dreck in die Luft pusten. Ein Kohlekraftwerk verstrahlt somit die Umwelt mehr als ein Kernkraftwerk. Man kann von Glück sagen, dass sich dies bei den erneuerbaren-Energien-Fanatikern noch nicht herumgesprochen hat, sonst säßen wir schon heute im Dunkeln.

Die Subvention der Solarenergie ist auch eine Verteilung von unten nach oben. Häuslebauer können sich über einen hohen Gewinn freuen, während die restliche Bevölkerung über den Strompreis den Schwindel mitfinanzieren kann. Die, die es sich leisten können, zeigen nun auch noch mit dem moralischen Zeigefinger auf die Anderen, weil sie nun etwas ganz tolles für die Umwelt geleistet haben. Wahrscheinlich gefällt uns Deutschen gerade dies, weil wir hiermit bestens an mittelalterliche Traditionen anknüpfen können; also Zeiten in denen das Volk vom Adel und der Kirche moralisch herumkommandiert wurden.

Den Sinn und die Möglichkeit des Ausbaus eines Stromnetzes, das hauptsächlich aus Wind-, Sonnen- und Weizenenergie gewonnen wird, hinterfragt niemand. Warum auch? Es ist doch nachhaltig.

Es wird ein böses Erwachen geben, wenn die Bevölkerung merken wird, dass nicht immer der Wind weht, die Sonne scheint und es schon gar keine benötigte Speichersysteme geben wird. Die Verantwortlichen und Abkassierer werden dann aber schon längst dort sitzen wo fast immer die Sonne scheint.

Die wichtigste Frage dieses Jahrhunderts

Im Gegensatz zu den Prognosen, in denen der Klimawandel das Hauptproblem unseres Jahrhunderts ist, sehe ich als größte Herausforderung dieses Jahrhunderts die Gewinnung eines Kraftstoffes für unsere Fahrzeuge.

Das konventionelle abbaubare Öl hat seinen Förderungsmaximum erreicht. Doch mit neuen Technologien lassen sich immer mehr unkonventionelle Ölquellen erschließen, zum Beispiel durch Tiefseebohrungen. Auch Dank des hohen Ölpreises können alte, unwirtschaftliche Ölfelder wieder betrieben werden. Außerdem geht durch einen hohen Ölpreis die Nachfrage zurück. Es ist somit auszuschließen, dass es morgen plötzlich kein Öl mehr gibt.

Doch man sollte deswegen nicht zu optimistisch in die Zukunft blicken, da es noch keinen ernstzunehmenden Ersatz für das Öl gibt.

Man hat mit der Energiewende, bei der es auch noch keine technologische Lösung gibt, auf das falsche Pferd gesetzt, weil die Vorräte an Kohle, Gas und Uran viel länger verfügbar sind als die des Öls.

Der grüne Netzstrom – Ein Gedankenexperiment

Zuerst möchte ich einmal klarstellen, dass ich nicht grundsätzlich gegen erneuerbare Energien bin. Ich befürwortete eine maßvolle Nutzung dieser Technologien. Doch glaube ich nicht, dass diese Energiegewinnung schon jetzt für einen Großteil der Energiegewinnung geeignet ist.

Ich kann mir es einfach nicht vorstellen wie es genau funktionieren soll. Die Wind- und die Sonnenenergie sollen einen Großteil der Energie liefern.
Dabei versuche ich in einem Gedankenexperiment mir vorzustellen, wie ein Stromnetz von sagen wir mal 20% Wind und Sonnenenergie funktioniert. Es sind nicht mal die Stromleitungen, -die kann man ja bauen- die mich skeptisch machen. Es ist die Unberechenbarkeit. So haben beispielsweise alle Windkraftanlagen zusammen eine Leistung von über einem dutzend Kernkraftwerke, aber bei Windflaute kommt es auch schon mal vor, dass nur eine Leistung von einem halben Kernkraftwerk erreicht wird. Außerdem ist man nicht in der Lage die Energie zu speichern, da die Pumpspeicherwerke zu geringe Kapazitäten haben. Also bräuchte man sehr viele Gaskraftwerke, die schnell reagieren könne und die sich am besten automatisch regulieren können. Solarenergie macht leider keinen Sinn. Bei den ganzen Milliarden an Subventionsgeldern kommen nur ca. 2 % Sonnenenergie raus. Da wird dem ein oder anderen der Spaß an dem grünen Strom bei der Stromrechnung vergehen.
Es ist zwar erstaunlich, aber Biomasse ist noch ineffizienter als Solarenergie, da die Photosynthese bei Pflanzen für Zellentwicklung nur einen sehr geringen Wirkungsgrad hat (maximal 1%-2%). Bei Solarenergie kommt man unter Laborbedingungen mit Konzentratorzellen auf immerhin 40%. Solarzellen sind aber wiederum für unsere Breitengrade zu ineffizient und vor allem viel zu teuer.

Der grüne Spaß wir bald ein Ende haben. Er wird entweder an physikalische Grenzen oder an preisliche Grenzen stoßen. Die vielen tausend Jobs die entstehen sollen, werden eher kaputt gemacht. Die subventionierten Solar-Unternehmen gehen pleite und Stromkonzerne entlassen Mitarbeiter (http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article13751018/RWE-Tausende-Stellen-sollen-wegfallen.html). Und der immer wieder als bald kommend deklarierte Technologiesprung ist ein Witz.
Das ist so als ob ein General im ersten Weltkrieg gesagt hätte: „Kameraden, haltet noch ein bisschen aus! Bald kommt der Technologiesprung. Dann haben wir V2-Raketen und Atombomben.“