Es ist nun Erntezeit!

Für die ökologische Bewegung ist nun Erntezeit. Für den kleinen deutschen Mann heißt es, dass er bald in seiner überteuerten Luft-isolierten und verschimmelten Wohnung im Dunkeln hocken wird. Ein Auto mit einer gültigen Feinstaubplakette kann er sich jetzt schon nicht mehr erlauben. Bald wird er sich auch das Essen nicht mehr leisten können, da die hohen Sprit und Strompreise auch die Preise der Nahrungsmittel enorm erhöhen. Den Billiglohnjob ist er auch bald los, wenn die Energie-intensiven Unternehmen ihre Arbeitsplätze ins Ausland umschichten.
Immerhin werden es seinen Kindern, die schon im Kleinkindalter vom Staat eine Grün-ökologische Gehirnwäsche und Erziehung verabreicht bekommen, besser ergehen. Denn sie werden, sofern sie sich noch einen Rest vom gesunden Menschenverstand erhalten haben, auswandern.

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Der Durchbruch in der Energiewende?

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

HMAU (links) und gewöhnliche Untertasse (rechts)

Es gibt Neuigkeiten, die die Energiewende betreffen. Es ist einem führenden US-Forscher-Team gelungen einen neuen Speichertypen zu entwickeln. So wurde nach aktuellen Medienberichten ein HMAU (Hyper Minimalized Accumulator Unit) auf der Basis von Supraleiter entwickelt. Mit dieser Technologie soll es möglich sein größere Mengen elektrischer Energie zu Speichern. Ein einziger dieser kleinen Speicher ist etwa so groß wie eine Untertasse und hat unter Laborbedingungen die Kapazität von etwa 50 Mega Farad. Das entspricht der Jahresversorgung von bis zu zehn Haushalten. Experten gehen davon aus, dass die neue Technologie in zwei bis fünf Jahren marktreif seien wird.

Der leitende Entwickler Dr. Adam Sandler plant derweil schon seine nächste Sensationsentwicklung: „Der Traum der Menschheit, elektrische Energie aus einem Gewitterblitz einzufangen und zu speichern, könnte bald mit der neuen Supraleitertechnologie Wirklichkeit werden.“

Das grüne Gewissen – Wie uns der Ökostrom ruiniert

Der Ökostrom wird uns ruinieren. Schon 600.000 Haushalte wurde das Licht ausgeknipst, weil sie die Stromrechnung nicht mehr bezahlen konnten. Für die Grünen, die SPD und CDU/CSU sind dies nur Kollateralschäden. Besonders erstaunlich ist hier der Kurs der SPD, denn sie wertet inzwischen die Natur über den Menschen, im speziellen ihr eigenes Klientel.

Für Außenstehende ist der deutsche Nachhaltigkeitswahn mit Sicherheit nicht zu verstehen. Es ist auch absolut fraglich ob man der Natur überhaupt etwas Gutes tut, denn für jedes abgeschaltete Atomkraftwerk wird mindestens ein uraltes Kohlekraftwerk in Betrieb genommen. Kohlekraftwerke sind diese Kraftwerke, die Tonnen Ruß (ohne Filter), CO2, Uran und anderen Dreck in die Luft pusten. Ein Kohlekraftwerk verstrahlt somit die Umwelt mehr als ein Kernkraftwerk. Man kann von Glück sagen, dass sich dies bei den erneuerbaren-Energien-Fanatikern noch nicht herumgesprochen hat, sonst säßen wir schon heute im Dunkeln.

Die Subvention der Solarenergie ist auch eine Verteilung von unten nach oben. Häuslebauer können sich über einen hohen Gewinn freuen, während die restliche Bevölkerung über den Strompreis den Schwindel mitfinanzieren kann. Die, die es sich leisten können, zeigen nun auch noch mit dem moralischen Zeigefinger auf die Anderen, weil sie nun etwas ganz tolles für die Umwelt geleistet haben. Wahrscheinlich gefällt uns Deutschen gerade dies, weil wir hiermit bestens an mittelalterliche Traditionen anknüpfen können; also Zeiten in denen das Volk vom Adel und der Kirche moralisch herumkommandiert wurden.

Den Sinn und die Möglichkeit des Ausbaus eines Stromnetzes, das hauptsächlich aus Wind-, Sonnen- und Weizenenergie gewonnen wird, hinterfragt niemand. Warum auch? Es ist doch nachhaltig.

Es wird ein böses Erwachen geben, wenn die Bevölkerung merken wird, dass nicht immer der Wind weht, die Sonne scheint und es schon gar keine benötigte Speichersysteme geben wird. Die Verantwortlichen und Abkassierer werden dann aber schon längst dort sitzen wo fast immer die Sonne scheint.

Der grüne Netzstrom – Ein Gedankenexperiment

Zuerst möchte ich einmal klarstellen, dass ich nicht grundsätzlich gegen erneuerbare Energien bin. Ich befürwortete eine maßvolle Nutzung dieser Technologien. Doch glaube ich nicht, dass diese Energiegewinnung schon jetzt für einen Großteil der Energiegewinnung geeignet ist.

Ich kann mir es einfach nicht vorstellen wie es genau funktionieren soll. Die Wind- und die Sonnenenergie sollen einen Großteil der Energie liefern.
Dabei versuche ich in einem Gedankenexperiment mir vorzustellen, wie ein Stromnetz von sagen wir mal 20% Wind und Sonnenenergie funktioniert. Es sind nicht mal die Stromleitungen, -die kann man ja bauen- die mich skeptisch machen. Es ist die Unberechenbarkeit. So haben beispielsweise alle Windkraftanlagen zusammen eine Leistung von über einem dutzend Kernkraftwerke, aber bei Windflaute kommt es auch schon mal vor, dass nur eine Leistung von einem halben Kernkraftwerk erreicht wird. Außerdem ist man nicht in der Lage die Energie zu speichern, da die Pumpspeicherwerke zu geringe Kapazitäten haben. Also bräuchte man sehr viele Gaskraftwerke, die schnell reagieren könne und die sich am besten automatisch regulieren können. Solarenergie macht leider keinen Sinn. Bei den ganzen Milliarden an Subventionsgeldern kommen nur ca. 2 % Sonnenenergie raus. Da wird dem ein oder anderen der Spaß an dem grünen Strom bei der Stromrechnung vergehen.
Es ist zwar erstaunlich, aber Biomasse ist noch ineffizienter als Solarenergie, da die Photosynthese bei Pflanzen für Zellentwicklung nur einen sehr geringen Wirkungsgrad hat (maximal 1%-2%). Bei Solarenergie kommt man unter Laborbedingungen mit Konzentratorzellen auf immerhin 40%. Solarzellen sind aber wiederum für unsere Breitengrade zu ineffizient und vor allem viel zu teuer.

Der grüne Spaß wir bald ein Ende haben. Er wird entweder an physikalische Grenzen oder an preisliche Grenzen stoßen. Die vielen tausend Jobs die entstehen sollen, werden eher kaputt gemacht. Die subventionierten Solar-Unternehmen gehen pleite und Stromkonzerne entlassen Mitarbeiter (http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article13751018/RWE-Tausende-Stellen-sollen-wegfallen.html). Und der immer wieder als bald kommend deklarierte Technologiesprung ist ein Witz.
Das ist so als ob ein General im ersten Weltkrieg gesagt hätte: „Kameraden, haltet noch ein bisschen aus! Bald kommt der Technologiesprung. Dann haben wir V2-Raketen und Atombomben.“