Gold – das tote Metal

Liebe Leser, lasst die Finger vom Gold! Ein paar Gründe warum ihr nicht in Gold investieren solltet:

1. Gold ist aktuell überbewertet, dass heißt es wird viel mehr Gold recycelt und abgebaut als tatsächlich in die Schmuck und Elektro-Industrie benötigt werden. 2013 wurden 40% des Goldes von Spekulanten gekauft.
2. Gold taugt auch nicht wirklich als Absicherung in einer großen Weltwirtschaftkrise. Gold würde nur für Lebensmittel, Genussmittel und Medikamente billig verramscht werden. Warum sollte man nicht gleich mit viel weniger Mitteln einen Lebensmittelvorrat sich anschaffen und/oder und im Keller Schnapsflaschen lagern um sie im Fall der Fälle günstig gegen viele Goldbarren und Münzen zu tauschen?
3. „Papiergeld“ ist nicht wertlos. Hinter den Währungen stecken Wirtschaftsleistungen und das Vertrauen sich morgen für die erbrachte Arbeit Waren einzutauschen zu können. Natürlich hätte Geld einen hohen Wertverlust, bei einer Inflation, den hätte das Gold aber auch, weil die Leute in einer Krise sich weniger Schmuck kaufen können und wollen.
4. Es ist ein äußerst risikobehaftetes Investment. Der Goldpreis ist an den Dollar gekoppelt und somit ist eine Goldinvestition eine doppelte Wette auf einen steigenden Goldkurs und einen steigenden Dollarkurs. Devisenkurse gelten gemeinhin als besonders riskant.
5. Gold taugt nicht als langfristige Absicherung und Investition. Hierfür muss ich weiter ausholen:
Es wurden erst 160 k Tonnen Gold abgebaut, das ist der berühmte 20 Meter-Würfel. Es gibt aber noch 25 G Tonnen Gold in der Erdkruste und somit noch genügen Wachstumspotential. Die Weltbevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr stark wachsen; und damit auch nicht der Bedarf nach „teurem“ Goldschmuck. Dagegen konnte man in den letzten Jahrzehnten einen stetigen Anstieg des Goldabbaus beobachten. Außerdem werden schon hohe Anteile des Goldbedarfs mit Recycling gedeckt. Dazu werden verbesserte Abbaumethoden entwickelt, so dass irgendwann auch nicht so reichhaltige Goldquellen abgebaut werden können, z.B. Adern mit 1ppm Gold im Gestein statt aktuell etwa 5 ppm Gold im Gestein. Nicht zu verachten sind auch Gold-Verunreinigungen anderer Rohstofflager, d.h. es wird selbst Gold abgebaut wenn man es eigentlich nicht möchte.

Also ersparen euch lieber den Frust in einer Goldblase Geld versenkt zu haben und hört nicht auf die Goldbugs. Überlasst die Goldabbausubvention den Staatsbanken und Investoren.

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Der Ausweg aus der Schuldenkrise

Es gibt zwei mögliche Strategien für die Rettung des Euros.
Die erste Strategie besagt, dass die Pleitestaaten den Euroraum verlassen sollen oder das der Euroraum aufgeteilt werden soll. Die zweite Strategie besagt, dass die anderen Länder für die Schulden der Pleitestaaten haften sollen und das die Nationalstaaten in einen europäischen Superstaat aufgehen sollen.
Die Länder des Euroraums verfolgen offenkundig die zweite Variante. Die Pleiteländer wollen natürlich nicht für ihre eigenen Schulden haften. Doch warum verfolgt auch Deutschland, das die Hauptlast trägt, diese Strategie? Ist dies dem Wunsch nach einem europäischen Superstaat geschuldet? Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Fakt ist aber, dass Deutschland einen Weg der vielen kleienen Schritte in Richtung einer gigantischen Haftung geht. Gerade in der stärksten Zeit, der gefühlten Führung, prägt die Idee des totalen Verzichtes auf die eigenen Interessen, Deutschland am stärksten.
Eine Haftung für die Schulden andere Länder oder die Machtabgabe an die EU, was die Lösung für die Schuldenkrise seien soll, sind weder mit dem Grundgesetz vereinbar oder führen zu dem gewünschten Erfolg.
Denn je öfter sich Deutschland nachgiebig zeigt, desto weniger werden sich die Schuldenländer gezwungen sehen ihren Haushalt zu sanieren. Sind die Schulden ersteinmal verallgemeinert, so wird sich niemand mehr für sie verantwortlich fühlen und die Schuldenkrise wird schlimmer eskalieren als je zuvor.
Der einzige mögliche Ausweg bleibt somit nur noch die Aufspaltung der Eurozone, damit wieder jedes Land für seine selbst verursachten Schulden haftet. Dabei wäre es am einfachsten, wenn Deutschland die Eurozone verlassen würde. Dann könnten die Schuldenländer einen Ausweg über die Gelddruckprässe anstreben.
Der aktuelle Weg ist falsch. Die Haftungen für die faulen Papiere der Investoren und Banken sind ein Skandal.

Europa – die Besserungsanstalt

Geht es Ihnen auch so wie mir? Seit dem der Euro eingeführt wurde und Europa so in einem Streich befriedet wurde, bin ich ein ganz anderer Mensch.
Vor der großen Währungsunion, man sollte eigentlich von dem Zeitpunkt 0 sprechen, wäre ich gerne in Polen eingefallen oder wäre gerne im Stechschritt um den Eifelturm marschiert. Nun will ich nicht einmal mehr einen Schwulen oder einen Neger diskriminieren. Selbst Frauen belästige ich nicht mehr sexuell. Stattdessen habe ich nun das Bedürfnis den nächsten Wald abzuholzen um nachhaltige Windkraftanlagen zu errichten oder einem Migranten Deutsch beizubringen.
„Ohne den Euro gibt es kein Europa.“ Das sagte Merkel und hat verdammt noch mal Recht. Doch ich fürchte es gibt einen Haufen Spalter. Nehmen wir das ehemalige Jugoslawien als Beispiel. Die haben doch bewiesen, dass sie keinen Sinn für eine obervölkische Gemeinschaft haben. Oder Österreich-Ungern.
Das es aktuell so viel Zwist zwischen den EU-Ländern insbesondere den Euro-Ländern gibt, lässt sich mit der rapiden Entwicklung erklären. Man hätte es langsamer angehen sollen. Nämlich zu erst nur Deutschland, dann Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen, BeNeLux, Frankreich. Später hätte man vielleicht auch Russland dazu holen können.
Trotz der kleineren Reibereien, sollte man die EU nicht zu stark kritisieren. Es sollte auch mehr statt weniger Europa gewagt werden. (Das ist günstiger Weise auch die Lösung für die Krise).
Es soll -leider- inzwischen Deutsche geben, die wieder die D-Mark haben wollen. HHHAAAAALLLLLLLLLOOOOOOO? Lieber die D-Mark als den Euro??? Die spinnen doch. Die DM würde doch auf-ge-wert-et. Das wollen wir doch nicht!