Deutschland ist fest im Griff des Sozialismus

Man sollte nichts beschönigen. Deutschland ist immer stärker im Griff des Sozialismuses und treibt die Planwirtschaft voran. Energiewende, Mindestlohn und Mietpreisbremse sind weitere große Schritte in Richtung der Planwirtschaft.
Es ist übrigens nicht die SPD, die das Meinungsbild und die Wirtschaftspolitik bestimmt, sondern die Linkspartei. Denn je sozialistischer und abstruser die Forderung der Linkspartei daher kommen, desto mehr kann die SPD ihr Programm als die reine Vernunft ausgeben. Natürlich kommt diese Politik nicht ohne die ausreichende Portion Glück und Timing aus. Denn die CDU ist ideenlos, großenteils sozialistisch und hat weite Teile der Bevölkerung eingelullt. Außerdem sind die Parteien AfD und FDP knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert und verzerren so den Bundestag.

Ziemlich bald wird Deutschland, wieder der kranke Mann Europas sein. Nämlich dann wenn die planwirtschaftlichen Experimente, der großherzigen Politiker, anfangen zu wirken.

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Noch haben wir was zu lachen

Gestern Abdend saß ich vorm Fernseher, hatte ein Bier in der Hand und war am Lachen. Bei Jauch war Steinbrück und ließ einen Kracher nach dem nächsten los. Seine Vorträge hätten halt eine große Nachfrage oder er würde immer den gleichen Preis verlangen, bis auf die Ausnahmen versteht sich.
Bald sitze ich auch vorm Fernseher, habe kein Bier und bin über die dort verbreiteten Lügen nur noch am weinen.

Warum der Arbeiter- und Bauernstaat zum Scheitern verurteilt ist

Bekanntermaßen hat es bis jetzt kein sozialistischer Staat geschafft, die soziale Gerechtigkeit, von der immer wieder gesprochen wird, umzusetzen. Es gibt genau zwei Erklärungen, warum die Sozialisten, welche die Gleichheit der Gesellschaft anstreben, scheitern:

Die erste Erklärung ist, dass ein System der sozialen Gleichheit unmöglich umzusetzen ist. Die andere Erklärung ist, dass die Menschen, welche für die soziale Gleichheit eintreten, einfach zu dumm sind, um diese einzuführen

Nichts ist wichtiger als die Freiheit! – Eine Streitschrift

In der letzten Zeit, gerade in der Causa Gauck, wird die Freiheit kritisiert. Allzu ausgeschweift führe die Freiheit zu Ungleichheit und langfristig gar in eine Oligarchie. Deshalb müsse die Freiheit der sozialen Gerechtigkeit angepasst oder untergeordnet werden.

Doch die Freiheitskritiker liegen falsch. Die Freiheit bedroht nicht die Gerechtigkeit, sondern macht diese erst möglich. Ohne den Kapitalismus, der auf freie Marktwirtschaft beruht, wäre Sozialhilfe nicht möglich. Die Freiheit ist somit die wichtige Grundvoraussetzung der sozialen Gerechtigkeit und kein Gegenpart. Denn ohne Wohlstand kann es keinen sozialen Ausgleich geben.

Warum wird die Freiheit dann aber kritisiert?

Es gibt mehrere Gründe warum die Freiheit so massiv kritisiert wird. Zum einen möchten gerade die Sozialisten die Freiheit gegen soziale Gerechtigkeit ausspielen, zum Beispiel durch Verstaatlichung. Ein anderer Grund, bzw. Mittel an der Freiheitskritik ist die Verallgemeinerung von negativen Beispielen. So werden Einzelfälle als Regelfälle des Kapitalismus dargestellt.

Die Freiheitskritiker haben ein anderes Menschenbild, indem der Mensch rundum versorgt ist. Wer für die Versorgung zahlt ist klar: Die Anderen! Die, die Geld haben! Warum? Weil, sie kapitalistische Ausbeuter sind!

Ich habe dagegen ein anderes Menschenbild. Die Menschen sollen Freiheit und Verantwortung haben. Die Freiheit über ihr Leben zu entscheiden. Diese Freiheit birgt auch Verantwortung. Verantwortung gegenüber sich selbst, den Eltern und den eigenen Kindern. Mit anderen Worten: Der Staat ist nicht für die Erziehung verantwortlich, sondern die Eltern. Zu der Verantwortung gehört auch die der Gesellschaft Hilfsbedürftige nicht verkümmern zu lassen.

Gauck der Präsident

Ich finde es gerade in der heutigen Zeit, in der immer mehr versucht wird soziale Gerechtigkeit gegen Freiheit auszuspielen, wichtig, dass eine respektable Person des öffentlichen Lebens sich für die Freiheit ausspricht.

Doch, schafft dieses Amt ab! Wir brauchen keine Instanz, die der Bevölkerung in das Gewissen redet. Wir brauchen auch keinen Repräsentanten der nur Orden verteilt und Staatsbesuche macht. Das ist mein Standpunkt, die auch der Tatsache trotzt, dass ich Gaucks Phrasen in jedem Detail zustimmen kann und ich einen Töpfer für einen wesentlich schlechteren Präsidentschaftskandidaten halte.

Die Pamphlete des Grauens

Ich bin gestern auf einen Blog (http://jacobjung.wordpress.com) aus dem linken Spektrum geraten. Dieser Blog propagiert unter anderem die totale Energiewende, soziale Gleichmacherei und nimmt zu aktuellen politischen Ereignissen Stellung. Auch andere Themen in der Richtung linke Verschwörungstheorie werden gerne behandelt. So schreibt der Blogger über Kenn Jebsen: „Einen Riecher für gute Themen hat Ken Jebsen in den letzten zehn Jahren ebenso bewiesen, wie den Mut, „gegen den Mainstream anzuschreiben“. Scheinbar ging der Programmdirektorin der publizistische Ungehorsam von Jebsen jetzt allerdings so sehr gegen den Strich, dass sie entgegen ihrer Überzeugung die „Ellbogen“ einsetzte, um den Moderator aus dem öffentlich-rechtlichen Sender zu kicken.“

Er hat nicht nur gegen den „Mainstream“ angeschrieben. Er hat es auch ab und zu mit der Wahrheit nicht so ernst genommen. So hat er zum Beispiel behauptet, dass von 1000 freigelassenen palästinensischen Häftlingen nur ein oder zwei Mörder gewesen wären, während die israelische Armee gezielt die arabische Bevölkerung terrorisieren würde.

Besonders interessiert hat mich natürlich auch, wie es der verbohrte politische Klassenkämpfer mit unserem werdenden Bundespräsident hält. Natürlich empfindet man den Gauck als Zumutung. Die dort genannten Zitate von Gauck sprechen aber für Merkels Wahl:

Über die Energiewende der Bundesregierung sagte Gauck, man solle wichtige politische Entscheidungen nicht von der „Gefühlslage der Nation“ abhängig machen. In Bezug auf die Stuttgart 21 Bewegung warnte er vor einer Protestkultur, die „aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht“. Die Occupy-Bewegung griff er im Oktober 2011 scharf an und bezeichnete die Antikapitalismus-Debatte in diesem Zusammenhang als „unsäglich albern“. Nach seiner Auffassung ist es zweifelhaft, ob „unsere Einlagen sicherer wären“, wenn Politiker in der Finanzwirtschaft das Sagen hätten. Den Argumenten und Forderungen einer weltweiten Protestbewegung setzt er in Anspielung auf sein persönliches DDR-Trauma ein zynisches „Ich habe in einem Land gelebt, in dem die Banken besetzt waren“ entgegen.

Und kommt zu dem Ergebnis:

Mit ihm werden wir jetzt einen Präsidenten bekommen, der sich vor allem dazu eignet, die neoliberalen und marktkonformen Konzepte der wirtschaftshörigen Politiker in Deutschland und Europa zu zementieren, Widerstand gegen die postdemokratischen Strukturen im Keim zu ersticken und diejenigen, die sich mit gutem Grund gegen die herrschenden Verhältnisse stellen, noch weiter an den Rand der Gesellschaft zu drängen.

Joachim Gauck wird somit nicht der Präsident aller Deutschen sein. Er wird nicht verbinden sondern spalten, er wird nicht integrieren sondern ausgrenzen und er wird über 2013 hinaus dabei behilflich sein, die Macht der ungezügelten Wirtschaft über die geschwächte Demokratie zu stärken.

Dieser Blog ist das wahre Grauen. Lieber Jacob Jung, so wird das auch mit dem demokratischen Sozialismus nichts. – Ich kann alldem, was der Gauck gesagt hat, ausnahmslos zustimmen.

Ein anderer Blog, der mittlerweile nur noch Stumpfsinn verbreitet, ist http://www.primaverablog.de/, dabei war dieser Blog einmal gut und gemäßigt objektiv. Es fing alles mit abstrusen Behauptungen an, zum Beispiel der Islamismus wird von westlichen Finanzmächten gefördert oder die Liberalen machen sich verdächtig, weil sie nicht zur Waffenlieferungen Stellung genommen haben. Inzwischen lebt der Autor in einer Parallelwelt, in der die Türkei der ideale Staat ist und Deutschland die Migranten zum Abschuss freigegeben hat. Es ist ein wirklich trauriger und tragischer Fall, indem dem Autoren, die Fähigkeit, die Wirklichkeit zuerkennen, schwindet.