Türkei verteidigt sich gegen Syrien

Bei einem Granaten-Angriff der syrischen Armee gegen die Türkei sterben fünf Menschen in der Türkei. Daraufhin hat die Türkei das Feuer erwidert.
Die Türkei hat meine volle Unterstützung im Kampf gegen den Diktator Assad. Ich hoffe das die Nato nun endlich den Diktator Assad ausschaltet und damit der Weg für eine Demoktratie in Syrien frei wird.

Wo waren eigentlich die besorgten Kommentare, als Assad sein Volk niederzusetzen lies?

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Die Massaker in Syrien sind eine Schande für den Westen

Ich finde es unverständlich, warum der Westen nicht in Syrien eingreift. Natürlich wird nicht alles nach Assad besser werden, aber nur ohne ihn hat das Land eine Perspektive. Doch der Westen hat keine Lust, für seine eigenen Werte einzustehen und den Kräften, die für eine Demokratie sind zu helfen. Niemand ist bereit ein paar Soldaten zu opfern um tausenden Syrer das Leben zu retten. Das ist eine Schande und kann der Demokratie in der arabischen Ländern dauerhaft schaden.

Deutschlands Gedenke

Keine 5 Minuten Frühnachrichten können einen überzeugen, dass das deutsche Gedenkwesen total bescheuert ist
Zu erst einmal eine kurze Erklärung: Bei dem deutschen Gedenkwesen handelt es sich in der Regel um das Aufsagen von leeren Phrasen. Führende Wissenschaftler sind sich nicht einig ob die deutsche Gedenkkultur zu der deutschen Moralkultur, dessen Hauptbewegungen die Waldsterben-Bewegung, die Antiatomkraft-Bewegung [ Anm. der Redaktion: gemeint ist die Antikernenergie-Bewegung], die Anti-Fortschritts-Bewegung und die Friedensbewegung sind, gehört oder ob die deutsche Moralkultur zur Gedenkkultur gehört.
Da eigentlich nur Phrasen aufgesagt werden, verwundert es nicht, dass es so zu einigen Versprechern und missverständlichen Formulierungen kommt. Der Klassiker dieser Versprecher ist wohl: „Einige Länder beneiden uns um diese Gedenkstätte.“

Im heutigen Frühfernsehen wurde sinngemäß gesagt, dass man an den Terroranschlag, der olympischen Spiele 1972 gedenken würde. Warum will man sich immer mal wieder an die Morde erinnern, warum nicht an die Toten?
Ein bisschen später kam der nächste Stumpfsinn. Eine Spielplatz in einer befreiten Zone in Syrien wird gezeigt. Des Spielplatz besteht aus einem kaputten Panzer und einem großen Haufen Geröll. Der Kommentar zu den Bildern war: „Dieser Spielplatz sollte uns ein Mahnmal sein.“ Ein Mahnmal für wofür soll es uns sein? Dafür, dass man sich nicht mit einem Diktator anlegen soll? Soll man sich einem Diktator unterwerfen? Warum muss man aus allem möglichen ein Mahnmal machen? Und wie soll uns ein Mahnmal eine Hilfe sein? Eigentlich lehrt es uns nur eine Sache: Wenn ein Diktator oder eine Mörderbande dich auf die Abschussliste setzt, nimm die Beine in die Hand.

Einen Verbesserungsvorschlag für die Moralkultur habe ich dennoch. Es fehlt uns an der Professionalität. Es wird auch zu viel von unseren Politikern verlangt, wenn sie auf den Punkt Trauer empfinden müssen. Das geht einfach nicht. Wir sollten deswegen professionelle Gedenkredner einstellen, die für uns zu allen möglichen Gedenkfeiern, Reden halten.

Der Nahostkonflikt – Shazes Placebos liest aus dem Kaffeesatz

Im nahen Osten herrscht der Konflikt. Erst vor wenigen Tagen hat Ahmadinedschad wieder, nachdem er ebenfalls den Holocaust nicht geleugnet hat, die Auslöschung Israels nicht ausgerufen. Auf die erneut nicht getätigte Aussage des Irans hat Israel ebenfalls mehrmals nicht mit einer Zerstörung der nicht vorhandenen Atombauanlagen im Iran gedroht. Fanden Sie das kompliziert? Der nahe Osten kann es garantiert toppen:

Ahmadinedschads Freund Assad hat eine nicht demokratische Demokratisierung, die er wahrscheinlich nicht erfüllen will, angedeutet um die Regimegegner – was natürlich nicht geklappt hat – zu beruhigen.

Der nahe Osten weist auch reichliche Überraschungen auf. So erwies sich Saudi-Arabien als erfahrener Demokratie-Befürworter und Wahlkampfhelfer, indem es die Salafisten in Ägypten zu einem durchaus erfolgreichen Wahlergebnis geholfen hat, und dass obwohl es in Saudi-Arabien keine Demokratie gibt. Zu mindestens nicht nach unserem westlichen Verständnis. Nun wären wir bei der Grundsatz Debatte angelangt:

Führende Nahost-Experten sind zu der ernsthaften Annahmen angelangt, dass die Länder im nahen Osten demokratische Regierungen bekommen werden, welche aber nicht nach dem westlichen Vorbild aussehen werden.

Shazes Placebos konnte recherchieren, dass bereits Demokratien, die nicht nach dem westlichen Abbild aussehen, im nahen Osten vorhanden sind. So weisen fast alle Länder ein Wahlsystem, indem einer [Anmerkung der Redaktion: im Westen: alle] eine Stimme hat auf.

Eine weiteren Antwort auf eine Frage, die sehr aktuell ist, bleibt Shazes Placebos auf der Spur: Ist Ahmadinedschad etwa ein Antisemit? [Anmerkung der Redaktion: Um diese Frage zu beantworten müssen von sämtlichen namhaften Nahost-Experten erkundigen einholt werden]