Deutschland ist fest im Griff des Sozialismus

Man sollte nichts beschönigen. Deutschland ist immer stärker im Griff des Sozialismuses und treibt die Planwirtschaft voran. Energiewende, Mindestlohn und Mietpreisbremse sind weitere große Schritte in Richtung der Planwirtschaft.
Es ist übrigens nicht die SPD, die das Meinungsbild und die Wirtschaftspolitik bestimmt, sondern die Linkspartei. Denn je sozialistischer und abstruser die Forderung der Linkspartei daher kommen, desto mehr kann die SPD ihr Programm als die reine Vernunft ausgeben. Natürlich kommt diese Politik nicht ohne die ausreichende Portion Glück und Timing aus. Denn die CDU ist ideenlos, großenteils sozialistisch und hat weite Teile der Bevölkerung eingelullt. Außerdem sind die Parteien AfD und FDP knapp an der Fünfprozenthürde gescheitert und verzerren so den Bundestag.

Ziemlich bald wird Deutschland, wieder der kranke Mann Europas sein. Nämlich dann wenn die planwirtschaftlichen Experimente, der großherzigen Politiker, anfangen zu wirken.

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Vernichten Maschinen Arbeitsplätze?

Vor Jahren musste ich zu diesem Thema in der Schule unter dem Fach Wirtschaft eine Antwort geben. Diese Antwort hat meine Lehrerin derart überzeugt, dass ich sie vor der Klasse vorlesen musste. Meine Antwort war ziemlich simpel und eher düster. Ich prognostizierte einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit, infolge des technologischen Fortschritts. Die Rechnung war für mich ziemlich simpel: Eine Maschine ersetzt zehn Arbeiter. Eine Million Maschinen ersetzen 10 Millionen Arbeiter. Schlussendlich werden Maschinen hauptsächlich von Maschinen erzeugt und ersetzt.
Es ist nun endlich an der Zeit diese simple Rechnung zu korrigieren.

Um diesen Betrag kurz zu halten werde ich nicht auf die soziale Folgen oder die Vorzüge neuer Technologien eingehen. Ich beschränke meinen Sicht nur auf einen Faktor, die Zahl der Arbeitsplätze. Zu erst einmal müssen wir uns die Entwicklung der Arbeitsplätze vor Augen fügen. In den letzten 200 Jahren haben die westlichen Ländern eine Entwicklung der Beschäftigungsstruktur von über 90% in der Landwirtschaft über den Industriestaat zu einem Dienstleistungsstaat vollzogen. Dabei wurden in den letzten 70 Jahren die Frauen in den Arbeitsmarkt integriert. Außerdem ist die Gesamtbevölkerung in den westlichen Ländern in diesem Zeitraum enorm gestiegen. In praktisch allen anderen Länder vollzieht sich diese Entwicklung von einem Bauernstaat zu einer Dienstleistungsgesellschaft mit gleichzeitigem starken Anstieg der Bevölkerung nun rapide. Beispielhaft ist dabei der Aufstiegs Süd Koreas, dass es geschafft hat das BIP pro Einwohner in den letzten 50 Jahren um den Faktor 300 zu Steigern.
Gleichzeitig werden weltweit immer mehr Maschinen eingesetzt. Es werden gigantische Mengen an Arbeit durch Maschinen verrichtet werden. Allein der Energievierbauch in Deutschland beträgt Jährlich 5,1 Billionen Pferdestärken.
Würde also die Aussage stimmen, dass Maschinen Arbeitsplätze vernichten, so müssten im Westen so gut wie keine Arbeitsplätze mehr vorhanden sein. Stattdessen hat die Welt genau das Gegenteil erlebt. Es wurden sehr viele Arbeitsplätze geschaffen obwohl immer mehr Maschinen eingesetzt werden.
Wie ist dies nun zu erklären? Die Arbeiter, die aufgrund einer Maschine oder Überproduktion entlassen werden, sind doch real. Das Problem ist, dass nicht alle Effekte sichtbar sind. Auch die langfristige Entwicklung wird nicht berücksichtigt, wenn behauptet wird, dass die Maschinen Arbeitsplätze vernichten. So werden die Preise der Produkte günstiger. Die Nachfrage kann somit steigen und das Unternehmen kann mit dem Gewinn sein Produktion erweitern. Außerdem ist durch die Entwicklung, Produktion und Vertrieb der neuen Maschine eine neue Branche entstanden. Des weiteren werden die Käufer, die durch die niedrigen Preise entlastet werden, ihr Geld anderweitig ausgeben und somit weitere Arbeitsplätze schaffen. Es werden also gesamt betrachtet keine Arbeitsplätze vernichtet, sondern es entstehen neue Branchen und es können zudem mehr Menschen sich das Produkt leisten.
Würde ein Fernseher nur noch 100€ bei 55 Zoll kosten würde ich mir jedes Jahr einen neuen Fernseher kaufen.

Die US-Wahl: Analyse

„Four more Years“ waren Barack Obamas Worte zu seiner Wiederwahl. Damit dürfte auch alles zu seiner nächsten Wahlperiode gesagt sein.
Doch es gibt mehrere interessante Gesichtspunkte zu dieser Wahl:
So hat Romney die Wahl aus zwei wesentlichen Gründen verloren. Als erstes hat er sehr viele Stimmen Aufgrund des Hurrikan mit dem Ostdeutschen Namen Sandy an Obama verloren. Es war keine Inszenierung aus alleinigen Selbstzweck raus, da eine verunsicherte Bevölkerung in Krisenzeiten eine Führungsperson braucht. Diese wird gebraucht um die Bevölkerung zu beruhigen und aufzubauen, weil es viel Kraft kosten wird alles wieder aufzubauen und das Geschehene zu verarbeiten. Andererseits ist Obama ein guter Schauspieler und hat vollkommen perfekt den Rettungsleiter und Aufbauspezialisten gemimt. Was natürlich absoluter quatsch ist. Warum sollte oder muss ein Präsident ein guter Katastrophenmanager sein? Gut in Griechenland oder Japan wäre dies verständlich. Andererseits: Würde sich jemand etwa eine ausgemachte Schlaftablette wie z.B. den franz. Präsident Hollande in den Krisenzeiten als Retter wünschen. Wohl kaum.
Man kann in diesem Punkt Obama keinen Vorwurf machen, dass er inszeniert hat, weil die Inszenierung seien musste.
Das wahrscheinlich noch viel größere Manko des Romney war, dass er keine klare Linie hatte. In den Vorwahlen war er Rechts, im Duell mit Obama war er so liberal, dass selbst Gandhi neidisch gewesen wäre. Er ist der Prototyp eines Opportunisten. Dies ist wahrscheinlich auch ein Grund warum er den Sektenspinnern ( den Mormonen ), dessen Glauben jeglicher Vernunft widerspricht, nicht wie ich den Rücken zugekehrt hat. Er hätte es sich ja mit Joseph Smiths Urenkeln verübeln können.
Auch sein Statement über die 47%, die keine Steuern zahlen, keinen Sinn für Eingenverantwortung haben und deshalb Obama wählen, war einfach nur billige Polemik für die Supereichen beim Dinner. Bei einem Treffen mit Gewerkschaftlern hätte er über parasitäre Investmentmanager, die keinen Sinn für das Wohlergehen der Nation haben, gesprochen. Romney hat sein kurzfristige Gleichziehen oder vielleicht auch Überholen Obamas vor der Wahl alleine der Antipathie und dem Misserfolg Obamas zu verdanken gehabt.
Kommen wir zu dem nächsten Interessanten Thema. Der Obamanie. Mit der Obamanie meine ich die vollkommene Übertreibung der positiven Eingenschaften Obamas ( und dem gleichzeitigen Verteufeln der Republikaner ) innerhalb Deutschlands. Es gibt keine Umfrage in der soviel Einigkeit herrscht ( über 90% zu 3% für Obama gegenüber Romney ). Das gab es noch nie. Das ist nicht zu Erklären. Diese Obama-Gläubigkeit macht mir Angst.
Versuchen wir mal diese hohe Prozentzahl einmal nachvollziehen: Den Widersacher kennt kaum einer, die Medien sind klar für die Demokraten ( betreiben Propaganda ), Obama hat mehr Charisma. Einer der weiteren Punkte ist, dass man als Obamaunterstützer mit zu „den liberalen Vordenkern“ gehört und es kostet nicht mal eine echte Wahlstimme. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass einige Republikaner, waschechte Rassisten sind. Diese werden den Deutschen regelmäßig als Durchschnitts Republikaner präsentiert. Eine Partei die Rassisten hat geht gar nicht. Das wäre in jedem guten europäischen Land ein Fall für die SS, den Staatsschutz. Aber zu den fantastischen, schlimmsten und nervigsten Obama-Anhänger in Deutschland zählt ein Teil der Frauen. Diese Verhalten sich so als ob sie gerade auf einen Heiratsschwindler reinfallen würden. Für was muss Obama nicht alles Herhalten: Er sei für eine Welt ohne Waffen, gegen die Atomkraft, gegen die Todesstrafe, gegen den Kapitalismus.
Zum Glück stimmt dies alles nicht wirklich. Obama hat weder die Todesstrafe abgeschafft oder das Waffengesetz reformiert. ( Leider wurden auch Börsengeschäfte nicht besteuert. ) In ihrer Obamanie können sie auch nicht die Realität, die aus ihrer Weltanschauung traurig seien müsste, erkennen. Obama hat Guantanamo nicht geschlossen, er hat auch Osama erschießen lassen.
Zum Glück begegnet Obama seinen Deutschen Anhängern mit der gebührenden Missachtung. Und mit etwas Glück werden wir nie eine Rede von ihm als Präsidenten in Deutschland hören. Wobei diese besseres Kapital für Parodien als alle Nachhaltigkeitsveranstaltung der Welt zusammen liefern würde.
Kurz Zusammengefasst: Romney ist der Obama mit mehr Wirtschaftsverständnis. Obama ist der Romney mit mehr Charisma.